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Mineralstoffe und Spurenelemente

Stand: 22. Mai 2009Autor: Onmeda-Redaktion

Mineralstoffe und Spurenelemente sind für den gesamten Organismus von Bedeutung. Einige von ihnen können aber auch positiv auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns einwirken wie zum Beispiel Kalzium, Eisen, Zink, Jod, Natrium oder Magnesium.

So dient Kalzium der Stabilisierung von Gefäßwänden und unterstützt dadurch eine gute Blutversorgung der Nerven. Darüber hinaus bewirkt Kalzium die Freisetzung von Botenstoffen im Gehirn und ist somit für den Informationsfluss zwischen den Nervenzellen von großer Bedeutung. Kalzium ist unter anderem in Milch und Milchprodukten, Sesam, Hülsenfrüchten, Haferflocken und in grünem Gemüse enthalten.

Eisen ist für den Sauerstofftransport im Blut zuständig, wird aber auch für die Bildung von Hormonen und Botenstoffen im Gehirn benötigt. Eisenmangel macht sich in einer verminderten Konzentrations- und Merkfähigkeit bemerkbar. Einen hohen Eisengehalt haben unter anderem rote Fleischsorten, Kürbiskerne, Spinat, Haferflocken und weiße Bohnen.

Für die Stoffwechselvorgänge im Gehirn wird Natrium benötigt. Wird zu wenig Natrium durch die Nahrung aufgenommen, kann es zu schneller Ermüdung und Beeinträchtigungen des Kurzzeitgedächtnisses kommen. Natrium wird dem Körper in der Regel ausreichend durch Salz zugeführt. Durch seltene Erkrankungen kann es zu einem Mangel an Natrium kommen.

Magnesium sorgt dafür, dass dem Körper und dem Gehirn ausreichend Energie zur Verfügung stehen. Bei einem Mangel an Magnesium kann es zu Konzentrationsstörungen, Nervosität und Schlafstörungen kommen. Magnesium kann mit Getreideprodukten, Nüssen, Trockenfrüchten und in magnesiumhaltigem Mineralwasser aufgenommen werden.

Zink ist wichtig für den Stoffwechsel, da es in Enzymen enthalten ist. Wenn nicht ausreichend Zink vorhanden ist, kann es zu Hyperaktivität und Aggressionen kommen, aber auch Lernschwächen können die Folge sein. Zinkhaltig sind zum Bespiel Weizenkeime, Mohn, Fleisch, Eier, Kartoffeln, Milch, Vollkornbrot und Käse.

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