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Auf das "Wie" kommt es an

Stand: 22. Mai 2009Autor: Onmeda-Redaktion

Wer sein Gehirn mit der richtigen Ernährung unterstützen und seine Gedächtnisleistung verbessern möchte, sollte nicht nur darauf achten, was er isst, sondern auch auf die richtige Art und Weise essen.

Da das Gehirn keine Energiespeicher hat, ist es wichtig, permanent Energie in Form von Glukose über das Blut aufzunehmen, damit keine Leerläufe entstehen. Man sollte also darauf achten, regelmäßig zu essen, damit der Energiefluss nicht abreißt. Um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten, sollte die richtige Zusammenstellung aus Kohlenhydraten, in erster Linie in Form von Obst, Gemüse und Vollkorngetreide, aufgenommen werden. Schnell wirkende Kohlenhydrate wie Zucker und Traubenzucker sind dagegen ungünstig, da sie den Blutzuckerspiegel vorübergehend in die Höhe treiben, dieser aber genauso schnell wieder abfällt und die Gehirnleistung nachlässt.

Auch auf die richtige Dosierung kommt es an. Wer zu viel auf einmal isst, muss viel Energie für die Verdauung aufbringen und Trägheit und Müdigkeit in Kauf nehmen. Deshalb lieber kleine Portionen essen!

Für eine optimale Leistungsfähigkeit ist es wichtig, zur richtigen Zeit die richtige Menge zu essen. Fünf Mahlzeiten am Tag sind ideal, um die Leistungsfähigkeit des Gehirns positiv zu beeinflussen. Das Frühstück am morgen schafft Energie für den Vormittag, die mit einer kleinen Zwischenmahlzeit noch einmal gesteigert werden kann. Ein leichtes Mahl zur Mittagszeit verleiht neue Kraft und reduziert den Leistungsabfall am Nachmittag. Ein kleiner Snack am Nachmittag liefert noch einmal Energie bis zum Abendessen. Der beste Energielieferant fürs Frühstück ist eine kohlenhydratreiche Mahlzeit. Dafür eignen sich Müslis, Getreidebrei oder Vollkornbrot. Eiweißreiche Kost wirkt anregend, schwere und fetthaltige Mahlzeiten hingegen machen träge. Für zwischendurch bieten sich Obst- oder auch Gemüsesnacks an. Gemüse fördert das Denkvermögen, da es Vitamine wie Folsäure und Antioxidantien und andere Schutzstoffe enthält.

Gemüsecollection
Gemüse fördert das Denkvermögen

Nährstoffe sollten schonend zubereitet werden. Sie sind oft empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen wie Licht, Wärme, Wasser oder Sauerstoff und können durch diese verloren gehen. Deshalb ist es empfehlenswert, Obst und Gemüse der Saison zu verarbeiten. Auch auf Panieren und Frittieren sollte verzichtet werden.

Bei Fetten kommt es auf die richtigen Fettsäuren an. Für die Leistung des Gehirns sind nur bestimmte Fette wichtig, wie die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, speziell die Omega-3-Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren, wie sie überwiegend in tierischen Fetten enthalten sind, sind für das Gehirn kaum von Nutzen. Pflanzen und Fischöle sind deshalb zu bevorzugen.

Um alle Vorgänge im Fluss zu halten, gehört zu einer ausgewogenen Gehirnnahrung eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, und zwar über den gesamten Tag verteilt. Hierzu eignet sich am besten Wasser, aber auch ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees und mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte bessern den Flüssigkeitshaushalt auf.

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