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Stand: 1. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei Alzheimer (Alzheimer-Krankheit, Morbus Alzheimer) sind die Ursachen nicht vollständig geklärt. Experten vermuten, dass bestimmte Risikofaktoren die Entstehung der Erkrankung begünstigen können. Dazu gehören möglicherweise bestimmte Erbanlagen und Grunderkrankungen wie Arterienverkalkung (Arteriosklerose), Übergewicht oder Bluthochdruck.
Bei einer Alzheimer-Erkrankung sterben im Gehirn Nervenzellen ab. Dadurch verliert der Erkrankte nach und nach geistige Fähigkeiten wie räumliche und zeitliche Orientierung, Erinnerungsvermögen, aber auch Persönlichkeitsmerkmale. Warum die Nervenzellen absterben, ist bislang unklar. Wissenschaftler vermuten, dass krankhafte Eiweißablagerungen, sogenannte Plaques, möglicherweise eine Rolle spielen und somit Alzheimer-Ursachen sind.
Weitere Merkmale der Alzheimer-Erkrankung sind charakteristische Veränderungen der Gehirn-Botenstoffe (sog. Neurotransmitter). So sollen Gedächtnisstörungen, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten möglicherweise auch auf einen Mangel des Neurotransmitters Acetylcholin zurückzuführen sein.
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