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Stand: 1. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die Alzheimer-Therapie (Behandlung der Alzheimer-Krankheit, Morbus Alzheimer) beschränkt sich darauf, die Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. Trotz intensiver Forschung ist Alzheimer bislang noch nicht heilbar. Umso wichtiger ist die Früherkennung der Demenz. Die heute verfügbaren Medikamente helfen, den Krankheitsverlauf zu verzögern. Ziel ist es, dem Betroffenen möglichst lange seine Lebensqualität und Selbstbestimmtheit zu erhalten.
Die frühzeitige medikamentöse Alzheimer-Therapie und eine gute Einbindung in psycho- und soziotherapeutische Maßnahmen dienen nicht nur dem an Alzheimer Erkrankten selbst. Sie entlasten auch diejenigen, die ihn pflegen – meist Angehörige. Wichtig ist: Der an Alzheimer Erkrankte sollte sich gut aufgehoben fühlen und spüren, dass er trotz seiner Krankheit weiterhin an sozialen Aktivitäten teilnehmen kann. Um ihn dabei zu unterstützen, eignen sich verschiedene Behandlungsverfahren, zum Beispiel eine Beschäftigungstherapie (Ergotherapie), Krankengymnastik (Physiotherapie) und Sprachtherapie (Logopädie). Je früher die Diagnose der Alzheimer-Demenz steht, desto besser sind die Therapie-Möglichkeiten und die Chancen für alle Beteiligten, das Leben mit der Krankheit bestmöglich zu planen.
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