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Der Geburtsplan

Unerwünschtes ausschließen

Stand: 29. Juni 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Nehmen Sie ausdrücklich Unerwünschtes in den Geburtsplan auf. Das kann zum Beispiel der Wunsch sein, dass nach Möglichkeit ein Dammschnitt vermieden werden soll. Bei einem nicht erwünschten Dammschnitt können Sie bei der Klinik im Vorfeld die Dammschnittrate erfragen und, wenn Sie keine Beleghebamme haben, ausdrücklich um eine Hebamme bitten, die über Erfahrungen mit Dammschutz verfügt. Auch die künstliche Einleitung der Wehen durch einen Wehentropf sowie der Einsatz einer Geburtszange oder Saugglocke wird von manchen Schwangeren grundsätzlich abgelehnt. Seien Sie sich aber darüber im Klaren, dass dieser Wunsch nicht mehr gültig sein kann, wenn es Komplikationen gibt und die Gesundheit von Mutter oder Kind gefährdet ist.

Nach der Geburt

Im Geburtsplan können Sie auch Wünsche für die unmittelbare Zeit nach der Geburt festlegen. Soll Ihr Kind auf der Säuglingsstation oder möglichst die ganze Zeit bei Ihnen im Zimmer untergebracht werden (Rooming-in)? In einigen Krankenhäusern besteht auch die Möglichkeit, Familienzimmer zu belegen, sodass Sie mit Ihrer kleinen Familie ungestört sein können.

Möchten Sie Ihr Baby stillen? Mit welcher Unterstützung? Darf das Baby zugefüttert werden oder möchten Sie auf Ersatznahrung generell verzichten?

Grundsätzliches

Bevor Sie einen Geburtsplan erstellen, sollten Sie sich gründlich mit dem Geburtsvorgang auseinandersetzen – sammeln Sie möglichst viele Informationen. Auch die Rücksprache mit der Hebamme und wenn möglich dem Klinikpersonal ist wichtig, da so der übliche Geburtsverlauf der Klinik im Rahmen des Möglichen Ihren Wünschen angepasst werden kann und Missverständnisse vermieden werden.

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