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Entbinden – aber wo?

Die Geburt im Geburtshaus

Stand: 30. November 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Für alle Frauen, die ohne technische Geräte und grelles Kliniklicht natürlich entbinden möchten, ist die Geburt im Geburtshaus eine Alternative. Geburtshäuser sind meist von freiberuflichen Hebammen geleitete Einrichtungen, wo Schwangere in persönlicher Atmosphäre entbinden und dabei eine intensive Betreuung genießen können.

Manche Geburtshäuser arbeiten mit Ärzten zusammen, um eine gute medizinische Absicherung zu gewährleisten. Im Vordergrund steht beim Entbinden im Geburtshaus immer die natürliche, nicht technisierte Geburt. Eine Hebamme betreut die werdende Mutter vor, während und nach der Entbindung intensiv und persönlich. Sie geht auf die individuellen Wünsche der Schwangeren ein und begleitet sie in allen Phasen, die wichtig für sie sind.

In jedem Fall ist auch beim Entbinden in einem Geburtshaus für die Sicherheit von Mutter und Kind gesorgt. Für den Notfall stehen in allen Einrichtungen Beatmungsgeräte für Neugeborene zur Verfügung – und der Weg zur nächsten Klinik ist nicht weit. Eine schmerzlindernde PDA (Periduralanästhesie o. Rückenmarkspritze), die den Unterleib der Mutter örtlich betäubt, ist hier allerdings nicht möglich.

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