Sie befinden sich hier:

Startseite > Ratgeber > Geburt > Stammzellen aus Nabelschnurblut > Nabelschnurblut spenden

Forum

Schwangerschaft & Geburt

Porträt Annette Mittmann Forenexpertin: Annette Mittmann Forum Schwangerschaft & Geburt
Foren-Login

Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren

Newsletter

Immer top informiert: Kinderentwicklungsnewsletter

Stammzellen aus Nabelschnurblut

Nabelschnurblut spenden

Stand: 19. August 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Stammzellen aus Nabelschnurblut zu gewinnen ist einfach: Wenn Sie Nabelschnurblut spenden möchten, können Sie es kurz nach der Geburt entnehmen lassen, damit die darin enthaltenen Stammzellen später zur Behandlung des Zellspenders oder anderer Personen zur Verfügung stehen.

Man sieht eine Mutter mit ihrem schlafenden, kleinen Baby.

Sie können die Stammzellen Ihres Kindes aus dem Nabelschnurblut als allgemeine Spende in öffentlichen Nabelschnurbanken in Dresden, Düsseldorf, Freiburg, Mannheim oder München einlagern lassen – ohne Kosten für Sie. Die Stammzellen stehen dann allgemein zur Behandlung von Menschen zur Verfügung, die zum Beispiel eine lebensbedrohliche Leukämie haben. Sie können die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut auch gerichtet spenden, indem Sie verfügen, dass die Stammzellen beispielsweise zur Therapie eines Geschwisterkindes oder anderen Verwandten ersten Grads bestimmt ist. Voraussetzung für diese gerichtete Stammzellenspende ist, dass der vorgesehene Empfänger bereits zum Zeitpunkt der Spende von einer Erkrankung des blutbildenden Systems betroffen ist.

Alternativ können Sie die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut auch spenden, damit sie später Ihrem eigenen Kind (von dem die Stammzellen stammen) zur Verfügung stehen. Um diese sogenannte Eigenspende einlagern zu lassen, ist es nötig, schon einige Zeit vor der Geburt Ihres Kindes einen Vertrag mit einer entsprechenden privaten Nabelschnurbank zu schließen. Für eine 20-jährige Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut fallen Kosten von etwa 2.000 Euro an.

Bei einer privaten Spende von Stammzellen aus Nabelschnurblut erhalten Sie von der Nabelschnurbank ein Entnahmeset, das Sie zur Geburt mit ins Krankenhaus nehmen. Dieses Set kommt nach der Entbindung zum Einsatz, um Blut aus der Nabelschnur schmerzfrei und ohne Risiko für Mutter und Kind zu entnehmen und innerhalb von 24 Stunden zur Nabelschnurbank zu bringen. Dort erfolgt dann die Aufbereitung und Einlagerung bei minus 196 Grad Celsius.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

Stammzellen aus Nabelschnurblut

Das könnte Sie auch interessieren

Geburt

Geburt

Erfahren Sie im Ratgeber mehr über die Geburt und die ersten Tage und Wochen nach der Entbindung. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Leben mit Krebs

Leben mit Krebs

Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...

Weitere Themen:

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.