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Vorsorgeuntersuchungen für Kinder

Weitere Untersuchungen

Stand: 29. April 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Zwischen einigen der herkömmlichen Vorsorgeuntersuchungen für Kinder gibt es Lücken von teilweise mehreren Jahren, in denen keine Früherkennungsuntersuchungen stattfinden. Um diese Lücken zu schließen und eine bestmögliche Versorgung der Kinder zu gewährleisten, wurden vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. weitere Vorsorgeuntersuchungen entwickelt, welche diese Lücken schließen sollen.

Nicht alle der folgenden Untersuchungen werden von den Krankenkassen übernommen; daher sollte dies individuell bei der Krankenkasse erfragt beziehungsweise mit dem Kinderarzt abgesprochen werden.

U7a

Die zusätzliche Untersuchung 7a erfolgt im Alter von drei Jahren und dient vor allem dazu, mögliche Allergien, Übergewicht und Sprachentwicklungsstörungen, Zahn-, Mund- und Kieferanomalien aufzudecken und gegebenenfalls zu behandeln. Da spätestens jetzt die meisten Kinder in den Kindergarten kommen, untersucht der Kinderarzt zusätzlich, ob Sozialisations- oder Verhaltensstörungen vorliegen.

Seit dem 1. Juli 2008 muss die U7a von allen Kassen erstattet werden.

U10

Die U10 finden im Alter von sieben bis acht Jahren statt. Hier prüft der Arzt, ob beim Grundschulkind Lese- und Rechtschreibprobleme oder andere Entwicklungsstörungen vorliegen. Darüber hinaus untersucht er die motorische Entwicklung sowie das Verhalten auf mögliche Störungen(z.B. ADHS). Diese zusätzliche Vorsorgeuntersuchung wird nicht von allen Krankenkassen erstattet.

U11

Mit der U11, die im Alter von neun bis zehn Jahren durchgeführt wird, wird untersucht, ob Probleme bezüglich schulischer Leistungen, Sozialisierung und Verhalten vorliegen. Erneut wird der Gesundheitszustand der Zähne und des Kiefers überprüft. Die U11 dient außerdem dazu, gesundes Verhalten (z.B. gesunde Ernährung, Bewegung) zu fördern. Auch die Kosten für die U11 wird nicht von allen Krankenkassen übernommen. .

J2

Die J2 ergänzt die Zeit nach der J1 bis zum Erwachsenenalter und findet im Alter zwischen 16 und 17 Jahren statt. Besonderes Augenmerk liegt hier auf der Pubertät und der sich entwickelnden Sexualität und möglichen Störungen derselben. Daran schließt die Überprüfung möglicher Verhaltens- und Sozialisationsstörungen an. Außerdem erfolgen Vorsorgeuntersuchungen auf Diabetes mellitus, Kropfbildung und Haltungsstörungen. Darüber hinaus bekommen die Jugendlichen Unterstützung bei der Berufswahl.

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Früherkennungs-Untersuchungen für Kinder

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