Sie befinden sich hier:

Startseite > Ratgeber > Geburt > Plötzlicher Kindstod > Vorbeugen

Forum

Schwangerschaft & Geburt

Porträt Annette Mittmann Forenexpertin: Annette Mittmann Forum Schwangerschaft & Geburt
Foren-Login

Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren

Plötzlicher Kindstod

Vorbeugen

Stand: 13. Februar 2009Autor: Onmeda-Redaktion

Zur Vorbeugung des plötzlichen Kindstods sollten die Risikofaktoren reduziert werden. Besonders gefährdete Kinder können mithilfe eines Monitors, welcher Atmung und Herzfrequenz kontrolliert, überwacht werden.

Um dem plötzlichen Kindstod vorzubeugen sind folgende Maßnahmen zu empfehlen:

  • Das Baby sollte bis zum ersten Lebensjahr in Rückenlage schlafen.
  • Die Schlafunterlage sollte nicht zu weich sein.
  • Sofern das Baby an Schnuller im Schlaf gewöhnt ist, sollten auch Schnuller verwendet werden. Allerdings sollte der Schnuller, wenn er einmal herausgefallen ist, dem schlafenden Baby nicht wieder in den Mund gesteckt werden.
  • Die Mutter sollte während der Schwangerschaft und Stillzeit auf Nikotin und Drogen verzichten.
  • Die ideale Umgebungstemperatur zum Schlafen beträgt circa 18 Grad Celsius.
  • Der Kopf des Babys sollte nicht durch Bettzeug, Kuscheltiere, Felle etc. bedeckt werden. Es empfiehlt sich, das Kind in einem gut sitzenden Babyschlafsack ohne zusätzliche Decke schlafen zu lassen. Wenn die Eltern eine Decke verwenden möchten, sollte diese nicht zu schwer sein und das Baby nur bis auf Brusthöhe bedecken.
  • Halsketten, Ohrringe, Kuscheltiere o.Ä. sind weitere Gefahrenquellen, welche Eltern lieber aus dem Bett des Kinds verbannen sollten.
  • Wenn möglich, sollte das Kind gestillt werden.
  • Termine für Vorsorgeuntersuchungen sollten eingehalten werden. So kann der kann der Kinderarzt mögliche Risikozeichen rechtzeitig erkennen.

Um im Notfall eingreifen zu können ist es ratsam, dass die Eltern in der Herzmassage und Mund- zu Mundbeatmung unterrichtet und geübt sind. Bei Fragen zum plötzlichen Kindstod bietet sich der Kinderarzt als richtiger Ansprechpartner an; die Eltern sollten ihm auch eventuelle Auffälligkeiten des Kinds mitteilen.

In jedem Fall empfiehlt es sich, einen Arzt bei folgenden kindlichen Reaktionen zu besuchen:

  • Atempausen des Babys
  • Blaue Flecken auf der Haut
  • Starkes Schwitzen im Schlaf
  • Auffallende Blässe
  • Häufiges Erbrechen
  • Probleme beim Trinken, häufiges Verschlucken
  • Fieber ohne erkennbare Ursache
  • Schwere Erweckbarkeit
  • Auffallend schrilles Schreien

Leidet das Kind länger als drei Tage an Fieber oder Schnupfen empfiehlt es sich ebenfalls, sicherheitshalber einen Arzt aufzusuchen, damit die Atemwege freigehalten werden können.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

Plötzlicher Kindstod

Das könnte Sie auch interessieren

Geburt

Geburt

Erfahren Sie im Ratgeber mehr zum Thema Geburt: von der Vorbereitung über die Entbindung bis hin zu den ersten Monaten nach der Geburt. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Leben mit Krebs

Leben mit Krebs

Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...

Weitere Themen:

PartnerangeboteAnzeige

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.