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Forenexpertin: Annette Mittmann
Forum Schwangerschaft & Geburt
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Stand: 13. Februar 2009Autor: Onmeda-Redaktion
Die meisten Risikofaktoren für den plötzlichen Kindstod sind bekannt, die tatsächlichen Ursachen aber noch nicht. Es gibt jedoch Hinweise auf eine genetische Disposition, die in Kombination mit weiteren Einflüssen zum plötzlichen Kindstod führen kann. Je älter das Kind wird, desto geringer ist das Risiko, dass es am plötzlichen Kindstod stirbt.
Man nimmt an, dass mehrere Faktoren zusammentreffen müssen, damit der plötzliche Kindstod eintritt. Zu den wesentlichen Risikofaktoren zählen:
In 80 Prozent der Fälle schliefen Babys in Bauchlage, als sie am plötzlichen Kindstod starben. Als weitere mögliche Ursachen für den plötzlichen Kindstod kommen eine Unreife des Atemantriebs und eine schwere Erweckbarkeit des Säuglings infrage. Darüber hinaus vermutet man, dass so genannte RS-Viren (Respiratory-syncytical-Virus), welche unter anderem zu Atemwegserkrankungen führen können, eine Rolle bei der Entstehung des plötzlichen Kindstods spielen könnten. Unter Umständen kann auch ein Neurotransmitterdefekt, also ein Defekt bei bestimmten Botenstoffen im Gehirn, dazu führen, dass kein Atemreflex erfolgt, wenn der Sauerstoffgehalt im Blut einen kritischen Wert erreicht.
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