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Forenexpertin: Annette Mittmann
Forum Schwangerschaft & Geburt
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Stand: 2. September 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Die Diagnose einer drohenden Frühgeburt ergibt sich aus Symptomen wie dem Einsetzen vorzeitiger Wehen, Springen der Fruchtblase oder Öffnung und Erweichung des Muttermunds bei gleichzeitiger Verkürzung des Gebärmutterhalses (Zervixinsuffizienz). Oft ergeben sich aus dem Gespräch mit der Schwangeren und aus der Untersuchung auch Hinweise auf die auslösenden Faktoren.
Um die Diagnose zu stellen, wird die werdende Mutter zunächst gründlich untersucht. So prüfen Arzt oder Hebamme unter anderem die Weite des Muttermunds und ob die Fruchtblase bereits gesprungen ist. Mithilfe einer Ultraschalluntersuchung werden die Lage des Kindes, die Fruchtwassermenge und der Sitz der Plazenta kontrolliert; treten Blutungen auf, kann man mithilfe des Ultraschalls die Ursache feststellen. Zudem gibt der Ultraschall Aufschluss über Größe und Gewicht des Ungeborenen. Mithilfe des CTG (Kardiotokographie bzw. Kardiotopographie) werden zudem die Häufigkeit der Wehen sowie die Herztöne des Babys kontrolliert.
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