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Beckenbodentraining

Verändertes Alltagsverhalten

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion

Wer im Alltag einige Regeln beherzigt, kann seinen Beckenboden auf Dauer trainieren und somit Problemen wie zum Beispiel Harninkontinenz oder Stuhlinkontinenz vorbeugen.

  • Achten Sie beim Aufstehen aus dem Bett darauf, über die Seite aufzustehen.
  • Spannen Sie beim Husten oder Niesen immer Ihren Beckenboden an und achten Sie darauf, währenddessen aufrecht zu sitzen oder zu stehen. .
  • Heben Sie keine schweren Gegenstände. Wenn Sie etwas heben müssen, achten Sie auf einen geraden Rücken und spannen Sie Ihre Beckenboden- und Bauchmuskulatur an. Atmen Sie während des Hebens immer durch die leicht aufeinander gelegten Lippen aus. Lassen Sie Ihren Atem dabei "fließen". Vermeiden Sie es, zu pressen.
  • Vermeiden Sie langes Stehen. Arbeiten Sie lieber im Sitzen oder unterbrechen Sie das Stehen durch ein kurzes Gehen.
  • Achten Sie darauf, beim Stuhlgang nicht zu pressen. Der Stuhl sollte den Darm mit der Ausatmung verlassen. Gehen Sie nur bei Stuhldrang auf die Toilette.
  • Trainieren Sie den Beckenboden nicht erst, wenn große Probleme auftreten, sondern erhalten Sie präventiv seine Elastizität.

Tipp: Nach einer Geburt wird in der Rückbildungsgymnastik ebenfalls gezielt die Beckenbodenmuskulatur trainiert.

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