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Forum Brustkrebs
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Stand: 1. Februar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust. Sie dient vor allem dazu, das Vorliegen von Brustkrebs auszuschließen oder zu bestätigen. Typischerweise werden bei einer Mammographie pro Brust zwei Aufnahmen angefertigt.
Die Mammographie kommt zu folgenden Zwecken zum Einsatz:

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Der Begriff "Screening" bedeutet, dass einer bestimmten Bevölkerungsgruppe (hier: Frauen zwischen 50 und 69 Jahren) eine Untersuchung angeboten wird, ohne dass Beschwerden vorliegen. So lässt sich eine eventuelle Erkrankung an Brustkrebs so früh wie möglich erkennen.
Außerhalb des Screenings setzen Ärzte die Mammographie ein, wenn Beschwerden oder Veränderungen der Brust auf einen krankhaften Befund hindeuten und andere Techniken – etwa eine Ultraschalluntersuchung – keine Klarheit bringen. Solche Veränderungen der Brust können der Frau selber auffallen oder bei einer Routineuntersuchung beim Frauenarzt erstmals bemerkt werden, wenn er die Brust betrachtet und abtastet.
Außerdem eignet sich die Mammographie für Frauen, die ein erhöhtes Risiko haben, an Brustkrebs zu erkranken. Dies ist der Fall, wenn bereits an einer Brust Krebs entdeckt wurde oder wenn nahe Verwandte (Mutter, Tochter oder Schwester) an Brustkrebs erkrankt sind. Generell steigt das Risiko für Brustkrebs mit dem Alter: Die meisten Fälle treten statistisch mit Anfang 60 auf.
Bei Frauen im Alter über 50 Jahren kann nach derzeitigen Daten die Brustkrebssterblichkeit mithilfe des Mammographie-Screenings je nach Studie zwischen 15 und 30 Prozent verringert werden. Fachleute nennen diesen Wert relative Mortalitätsreduktion. Geht man von 25 Prozent aus, bedeutet das, dass pro Jahr statt 4 von 1.000 Frauen dank des Mammographie-Screenings nur 3 von 1.000 Frauen an Brustkrebs sterben. Der absolute Wert (sog. absolute Risikoreduktion) entspricht 0,1 Prozent. Das heißt, es sterben 0,1 Prozent weniger Frauen an Brustkrebs: statt 0,4 Prozent also 0,3 Prozent.
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