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Forenexperte: Dirk Glöckner
Forum Brustkrebs
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Stand: 1. Februar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Bei einer Screening-Mammographie trägt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten; die Praxisgebühr fällt nicht an. Privat Versicherte müssen ihren Versicherer fragen, ob die Mammographie-Kosten übernommen werden.
Die Untersuchung findet meist in einer sogenannten Screening-Einheit statt. Solche Einheiten gibt es in ganz Deutschland an vielen Standorten. In ländlichen Regionen kann die Mammographie mitunter in speziell dafür eingerichteten Fahrzeugen erfolgen ("Mammobil") – sie sind ebenso gut ausgestattet wie die stationären Einheiten.
Speziell fortgebildete und erfahrene Ärzte leiten die Screening-Einheiten. Die Untersuchung selbst, also die Röntgenaufnahme der Brust, machen medizinische Röntgen-Fachkräfte, die sich für das Mammographie-Screening-Programm qualifizieren müssen. Ein Gespräch mit einem Arzt ist nicht fester Bestandteil des Screenings. Hat eine Frau offene Fragen, kann sie aber auf Anfrage einen Arzt sprechen.
In den Tagen nach der Untersuchung werten zwei Ärzte unabhängig voneinander die Mammographie-Aufnahmen sorgfältig aus. Finden sie etwas Auffälliges, ziehen sie einen weiteren Spezialisten hinzu. Das Ergebnis der Auswertung erhalten die Frauen meist innerhalb von sieben Werktagen nach der Mammographie, Verzögerungen sind aber möglich.
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