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PMS (prämenstruelles Syndrom)

Stand: 10. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

PMS ist die Abkürzung für prämenstruelles Syndrom. Man versteht darunter verschiedene körperliche und psychische Beschwerden, die regelmäßig mehrere Tage vor der Menstruationsblutung beginnen und sich mit dem Eintreten der Blutung wieder bessern. Ein PMS ist eine ernstzunehmende Beeinträchtigung, die behandelt werden kann.

Etwa drei Viertel aller geschlechtsreifen Frauen sind von PMS-Beschwerden betroffen, wobei die Symptome eines PMS stark variieren können. Während einige Frauen nur leichte Beschwerden spüren, leiden andere erheblich unter dem PMS. Wie genau ein prämenstruelles Syndrom entsteht, ist bisher nicht abschließend geklärt.

Die Symptome des PMS sind zahlreich und können von Mal zu Mal variieren. Sie reichen von körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Hitzewallungen, Wassereinlagerung oder Verstopfung bis hin zu psychisch-emotionalen Anzeichen. Hierzu zählen zum Beispiel Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Depressionen und Ängste.

Stress, falsche Ernährung und mangelnde Bewegung können die Beschwerden bei PMS verstärken.

Je nachdem, wie stark die Beschwerden sind, kann ein prämenstruelles Syndrom für eine Frau sehr belastend sein. Manche Frauen sind während der "Tage vor den Tagen" kaum oder gar nicht in der Lage, ihrem Alltag nachzugehen – der Leidensdruck ist entsprechend hoch. Es empfiehlt sich daher, ein PMS gezielt zu behandeln beziehungsweise ihm vorzubeugen.

Zur Therapie werden bei PMS unter anderem Entspannungsverfahren wie autogenes Training oder die progressive Muskelentspannung eingesetzt. Darüber hinaus können auch Medikamente hilfreich sein, um ein prämenstruelles Syndrom zu lindern, so beispielsweise Verhütungsmittel mit bestimmten Hormonen. In manchen Fällen kann es auch sinnvoll sein, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Dem PMS kann man nur bedingt vorbeugen. Meist sind die Beschwerden des PMS jedoch schwächer, wenn die betroffene Frau Stress abbauen kann. Darüber hinaus können ein ausgewogene Ernährung sowie ausreichend Bewegung die Symptome eines PMS reduzieren.

Weiterlesen: PMS (prämenstruelles Syndrom): Definition

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