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PMS (prämenstruelles Syndrom): Ursachen

Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Die Ursachen für PMS (prämenstruelles Syndrom) sind bisher nicht vollständig geklärt. Eine mögliche Ursache ist ein hormonelles Ungleichgewicht von Östrogen und Progesteron, das aus den zyklischen Hormonschwankungen bei Frauen resultiert. Nach dem Eisprung steigt der Progesteronspiegel, während der Östrogenspiegel sinkt. Zusätzlich wird vermehrt das Hormon Prolaktin gebildet, wodurch die Brustdrüsen – für einige Frauen schmerzhaft – anschwellen.

Weitere hormonelle Ursachen für ein prämenstruelles Syndrom können vermutlich eine Schilddrüsenunterfunktion sowie ein zu niedriger Melatoninspiegel sein.

Andererseits könnte auch das vegetative Nervensystem in seiner Funktion beeinträchtigt sein. Die Beschwerden bei PMS werden zudem psychosozial durch Konfliktsituationen und Stress (Beziehungsprobleme, familiäre Probleme, berufliche Überlastung) verstärkt.

Auch eine falsche Ernährung (zu viel Zucker, Alkohol, Koffein), Nikotin, zu wenig Bewegung und Arzneimittel (wie Abführmittel) können das prämenstruelle Syndrom verstärken. Bestimmte hormonelle Verhütungsmittel können als Nebenwirkung ein PMS bewirken beziehungsweise die Beschwerden verstärken.

In den meisten Fällen von PMS scheint eine Kombination aus mehreren Ursachen für die starken Beschwerden zu sorgen.

Weiterlesen: PMS (prämenstruelles Syndrom): Symptome

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