Sie befinden sich hier:

Startseite > Ratgeber > Ernährung > Wasserhaushalt des Körpers > Regulationsmechanismen

Forum

Ernährung & Diäten

Porträt Dr. Sabine Ellinger Forenexpertin: Dr. Sabine Ellinger Forum Ernährung & Diäten
Foren-Login

Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren

Wasserhaushalt des Körpers

Regulationsmechanismen

Stand: 6. November 2007Autor: Onmeda-Redaktion

Verteilung des Körperwassers

Die Gesamtkörperflüssigkeit wird in verschiedene Räume unterteilt. Man unterscheidet zum einen das Flüssigkeitsvolumen in einer Zelle, den so genannten intrazellulären Raum (ca. 2/3 der Gesamtkörperflüssigkeit). Zum anderen gibt es das Flüssigkeitsvolumen außerhalb der Zelle (extrazellulärer Raum = 1/3 der Gesamtkörperflüssigkeit). Der extrazelluläre Raum unterteilt sich wiederum in das Interstitium, das Blutplasma und die epithelialen Lumina. Das Interstitium ist der alle menschlichen Zellen unmittelbar umgebende Flüssigkeitsraum. Das Blutplasma ist der flüssige und zelllose Anteil des Bluts. Die zwischen den Zellen gelegene (transzelluläre) Flüssigkeit befindet sich in den so genannten epithelialen Lumina. Eine krankhafte (pathologische) Zunahme der Flüssigkeit im extrazellulären Raum, welche man an der Hautoberfläche als Schwellung wahrnehmen kann, wird als Ödem bezeichnet.

Flüssigkeitsaufnahme und -ausscheidung

Zwischen Aufnahme, Bildung und Ausscheidung von Wasser besteht gewöhnlich ein Gleichgewicht, die so genannte Wasserbilanz. Die Wasseraufnahme erfolgt über Flüssigkeit und feste Nahrung und variiert je nach Durst, Hunger und Appetit. Ausgeschieden wird die Flüssigkeit vorwiegend über die Nieren (renale Ausscheidung), welche die Flüssigkeitsbilanz größtenteils regeln. Die Menge der renalen Ausscheidung ist daher sehr variabel. Ein weiterer wichtiger, relativ konstanter Ausscheidungsmechanismus ist die Schweißsekretion über die Schweißdrüsen. Eine geringe Menge an Wasser wird auch über die Atemluft abgegeben.

Der Wasserverlust des Körpers kann durch verschiedene Faktoren erhöht werden:

  • Lang anhaltendes Schwitzen durch starke körperliche Arbeit, extreme sportliche Anstrengung oder erhöhte Körpertemperatur
  • Geringe Luftfeuchtigkeit
  • Zunehmende Höhe über dem Meeresspiegel mit kälterer und trockener Luft bei gleichzeitig erhöhter Atemfrequenz aufgrund eines geringeren Sauerstoffgehalts
  • Erhöhte Urinausscheidung bei Krankheiten wie Diabetes mellitus und Diabetes insipidus oder Durchfall

Wird parallel zu einem übermäßigen Flüssigkeitsverlust zu wenig Wasser aufgenommen, kann dies zu einer Verschiebung der Wasserbilanz führen. Eine negative Wasserbilanz führt zu einer so genannten Dehydratation (Wasserdefizit, Volumenverlust), eine positive Wasserbilanz zu einer Hyperhydratation (Wasserüberschuss, Volumenzunahme) des Organismus.

Störungen des Wasserhaushalts können verschiedene Körperfunktionen, wie beispielsweise den Blutdruck, den Blutzucker und die Ablagerung von Cholesterin in den Gefäßen, erheblich beeinträchtigen und gefährliche Ausmaße annehmen.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

Wasserhaushalt des Körpers

Das könnte Sie auch interessieren

Ernährung

Ernährung

Erfahren Sie im Ratgeber mehr über gesunde Ernährung und richtiges Trinken. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Sudoku

Sudoku

Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...

Weitere Themen:

PartnerangeboteAnzeige

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.