Startseite > Ratgeber > Ernährung > Dehydration (Flüssigkeitsmangel, Dehydrierung)
Stand: 17. Februar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Unter Dehydration (Dehydrierung) verstehen Mediziner einen Flüssigkeitsmangel, der auftritt, wenn der Körper vermehrt Flüssigkeit verliert, ohne dass ausgleichend Flüssigkeit aufgenommen wird. Weitere Bezeichnungen für den Verlust von Flüssigkeit ("Austrocknen") sind Dehydrierung und Dehydratation.
Mögliche Ursachen von Dehydration sind Durchfall und Erbrechen, zu häufiges Wasserlassen, vermehrtes Schwitzen sowie ein großer Blutverlust. Bei fiebrigen Erkrankungen oder starker körperlicher Anstrengung verliert der Körper besonders viel Flüssigkeit. Aber auch eine Reihe von anderen Erkrankungen, etwa Nierenleiden, kann zu einer starken Dehydrierung führen.
Der menschliche Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser. Dieses ist für sämtliche Stoffwechselprozesse wichtig. Im Wasser selbst sind verschiedene Salze (Mineralstoffe, Elektrolyte) in einer bestimmten Konzentration gelöst. Wichtige Elektrolyte sind unter anderem Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium.
Nur wenn ausreichend Flüssigkeit und Salze vorhanden sind, ist der Wasserhaushalt ausgeglichen und Körperfunktionen und Prozesse – wie etwa die Funktion des Nervensystems – können problemlos ablaufen. Fehlen Flüssigkeit und/oder Salze, kommt es zu Beschwerden wie Durst, Schwäche, Kopfschmerzen und weiteren Störungen. In schweren Fällen von Dehydration drohen Herzrasen, Muskelkrämpfe und Bewusstlosigkeit – ein starker Flüssigkeitsmangel ist lebensbedrohlich.
Dehydration kann Menschen jeden Alters betreffen. Erwachsene tolerieren einen Flüssigkeitsverlust jedoch meist besser als Säuglinge und Kleinkinder. Sie können besonders schnell – zum Beispiel infolge von Durchfall und Erbrechen – von einer Dehydrierung betroffen sein.
Mediziner unterscheiden drei Arten der Dehydration:
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