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Dehydratation (Flüssigkeitsmangel)Tests & ChecksRund um die Ernährung
Dehydratation (Flüssigkeitsmangel)Stand: 29. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Dehydratation (Flüssigkeitsmangel): DefinitionUnter Dehydratation (Flüssigkeitsmangel) verstehen Mediziner per Definition den vermehrten Verlust von Körperflüssigkeit, ohne dass ausgleichend Flüssigkeit aufgenommen wird. Eine weitere Bezeichnung für den Verlust von Flüssigkeit ("Austrocknen") ist Dehydrierung. Dehydratation ist also ein zu großer Flüssigkeitsverlust, kann durch Durchfall und Erbrechen, durch zu viel Wasserlassen, durch vermehrtes Schwitzen sowie durch einen großen Blutverlust hervorgerufen werden. Außerdem verliert man bei fiebrigen Erkrankungen oder starker körperlicher Anstrengung besonders viel Flüssigkeit. Aber auch eine Reihe von Erkrankungen, wie Nierenleiden, kann zu einer starken Dehydrierung führen. Der menschliche Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser. Dieses ist für sämtliche Stoffwechselprozesse wichtig. Im menschlichen Körper liegt jedoch kein reines Wasser vor, sondern es sind verschiedenste Salze (Mineralstoffe, Elektrolyte) darin gelöst. Wichtige Elektrolyte sind unter anderem Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium. Die Salze liegen in den Körperflüssigkeiten beziehungsweise innerhalb und außerhalb der Zellen normalerweise in einer bestimmten Konzentration vor. Nur wenn ausreichend Flüssigkeit und Salze vorhanden sind, ist der Wasserhaushalt ausgeglichen und Körperfunktionen und Prozesse – wie etwa die Funktion des Nervensystems – können problemlos ablaufen. Fehlen Flüssigkeit und/oder Salze, kommt es zu Beschwerden wie Durst, Schwäche, Kopfschmerzen und weiteren Störungen. In schweren Fällen von Dehydrierung drohen Herzrasen, Muskelkrämpfe und Bewusstlosigkeit – ein starker Flüssigkeitsmangel ist lebensbedrohlich. Flüssigkeitsmangel kann Menschen jeden Alters betreffen. Erwachsene tolerieren Flüssigkeitsverlust jedoch meist besser als Säuglinge und Kleinkinder. Sie können besonders schnell – zum Beispiel durch Durchfall und Erbrechen – von einer Dehydrierung betroffen sein. Mediziner unterscheiden drei Arten der Dehydratation:
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