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Geschmacksverstärker

Stand: 3. September 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Geschmacksverstärker machen den Genuss von Lebensmitteln deutlich geschmacksintensiver. Der bekannteste Geschmacksverstärker ist wahrscheinlich das Glutamat.

Man sieht einen Teller mit Frikadelle und Beilagen.
Gekaufte Frikadellen enthalten häufig Glutamat als Zusatzstoff.

Geschmacksverstärker selbst haben im Grunde kaum einen Eigengeschmack. Erst im Zusammenspiel mit den Geschmacksrezeptoren im Mund verstärken sie während des Essens den Eigengeschmack eines Lebensmittels.

Der Geschmacksverstärker Glutamat stand lange unter Verdacht, das sogenannte China-Restaurant-Syndrom hervorzurufen. Dabei soll der Verzehr von glutamathaltigen Speisen in China-Restaurants bei Betroffenen zu einem steifen oder tauben Nacken und erkältungsähnlichen Beschwerden wie Gliederschmerzen und Kopfschmerzen geführt haben. Neueren Erkenntnissen zufolge scheint es jedoch keinen Zusammenhang zu geben.

Neben Glutamat gibt es über 20 weitere zugelassene Geschmacksverstärker. Wie andere Lebensmittelzusatzstoffe müssen Geschmackverstärker auf der Verpackung gekennzeichnet sein – entweder durch die individuelle E-Nummer oder den Namen der Substanz.

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Geschmacksverstärker

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