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Stand: 11. August 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Antioxidantien (Antioxidationsmittel) werden einigen Lebensmitteln sowie Kosmetika oder Medikamenten hinzugefügt, um diese haltbarer zu machen. Sie kommen jedoch auch natürlicherweise in Lebensmitteln vor.
Infolge einer Reaktion mit dem Sauerstoffanteil der Luft (der Oxidation) können bestimmte Inhaltsstoffe zersetzt werden und die Produkte dadurch deren Qualität beeinträchtigen. Antioxidationsmittel können der Oxidation entgegenwirken – und zwar, weil sie selbst sehr leicht oxidierbar sind. Natürliche Antioxidantien, wie Vitamin C, Vitamin E oder die Carotinoide (z.B. Betacarotin, die Vorstufe von Vitamin A), gelten als Radikalfänger und können damit dem oxidativen Stress im Körper entgegenwirken. Oxidativer Stress entsteht durch freie Radikale, aggressive Sauerstoffverbindungen, die zum Beispiel beim Rauchen, bei Stress oder durch Sonnenstrahlung freigesetzt werden.
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