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Antioxidantien (Antioxidationsmittel)

Freie Radikale

Stand: 11. August 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Auf diesem Bild sehen Sie einen Raucher, der Rauch ausbläst.
Beim Rauchen entsteht oxidativer Stress

Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die im Körper im Rahmen ganz alltäglicher Stoffwechselprozesse entstehen. In geringem Maße benötigt der Körper freie Radikale. Wer raucht, bestimmte Medikamente einnimmt oder viel Stress hat, bei dem werden vermehrt freie Radikale freigesetzt. Das gleiche gilt für fiebrige Erkrankungen, Sonnenstrahlung oder Umweltverschmutzung.

Durch freie Radikale entsteht im Körper oxidativer Stress, der in der Folge Zellen schädigen und die Hautalterung sowie bestimmte Erkrankungen begünstigen kann, wie zum Beispiel:

Eine Beteiligung von freien Radikalen an der Entstehung von Asthma bronchiale, Alzheimer, Parkinson sowie rheumatischen Erkrankungen wird diskutiert.

Antioxidantien gelten als Radikalfänger, da sie mit den freien Radikalen eine Verbindung eingehen, ehe diese im Körper Schaden anrichten können. Der menschliche Körper besitzt mehrere Enzyme, die antioxidativ wirken und mit denen er freie Radikale ausschalten kann. zum Beispiel die Glutathionperoxidase. Vitamin C und Vitamin E sowie Betacarotin (Vorstufe von Vitamin A) wirken ebenfalls als natürliche Radikalfänger, ebenso viele sekundäre Pflanzenstoffe, Selen oder Zink. Wer viel frisches Obst und Gemüse isst, tut seinem Körper also in vielerlei Hinsicht Gutes.

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Antioxidantien

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