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Cumarin – Vorsicht Zimt?

Risiken durch Cumarin

Stand: 5. Oktober 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Bei dafür empfindlichen Personen können bereits sehr geringe Mengen Cumarin Leberschäden hervorrufen. Allerdings sind diese nicht bleibend, sondern bilden sich in der Regel innerhalb kurzer Zeit zurück, wenn kein Cumarin mehr aufgenommen wird.

In Tierversuchen rief der regelmäßige Verzehr von größeren Mengen Cumarin bei den Versuchstieren Krebs hervor. Bislang gibt es allerdings keinen Hinweis darauf, dass dies auch beim Menschen der Fall ist.

Um die Verbraucher dennoch vor möglichen Gesundheitsgefahren zu schützen, ist festgelegt, dass Cumarin nicht als isolierter Stoff in Lebensmitteln verwendet werden darf. Allerdings ist Cumarin natürlicher Bestandteil mancher Pflanzenteile, die als Aromastoff für andere Lebensmittel dienen – etwa Zimt oder Waldmeister. In so einem Fall liegt die gesetzlich vorgeschriebene Grenze bei zwei Milligramm Cumarin pro Kilogramm des jeweiligen Lebensmittels.

In stichprobenartigen Lebensmittelkontrollen zeigte sich aber im Jahr 2005, dass gerade in Zimtgebäck die Cumarin-Mengen oft deutlich überschritten wurden. Der Medienaufruhr um das Thema Cumarin haben daraufhin zu raschen Reaktionen geführt. Viele Hersteller haben ihre Rezepturen verändert, um möglichst wenig Cumarin in den jeweiligen Produkten zu haben. Seit 2005 sind die Cumarin-Werte in Lebensmitteln daher deutlich gesunken.

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Cumarin – Vorsicht Zimt?

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