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Ernährung bei ZöliakieStand: 26. November 2008Autor: Onmeda-Redaktion AllgemeinesZöliakie (einheimische Sprue) ist eine Unverträglichkeit des Dünndarms gegenüber Gluten, einem Getreideeiweiß, welches in Roggen, Weizen, Gerste, Hafer, Grünkern und Dinkel enthalten ist. Die einzige Behandlungsmöglichkeit bei Zöliakie ist der lebenslange Verzicht auf Nahrungsmittel, die aus diesen Getreiden hergestellt werden. Der Verzehr glutenhaltiger Produkte ruft bei Menschen mit Zöliakie Symptome wie Durchfall, Völlegefühl, Übelkeit, Gewichtsverlust, Blutarmut sowie Vitamin- und Eiweißmangel hervor. Durch eine mit der Zöliakie verbundenen gestörten Dünndarmfunktion kann es im Kindesalter zu Mangelernährung und damit Wachstums- und Entwicklungsstörungen kommen. Solange sich Zöliakie-Betroffene glutenfrei ernähren, bleiben sie beschwerdefrei. Sie müssen sämtliche glutenhaltige Getreidesorten und entsprechend verarbeitete Produkte, wie zum Beispiel Mehl, meiden. Eine entsprechende Diät ist jedoch nicht immer leicht zu realisieren: Viele Nahrungsmittel, die auf den ersten Blick glutenfrei erscheinen, enthalten oftmals Spuren des Eiweißes, so etwa gebundene Soßen oder Pudding. Schon geringe Mengen Gluten können bei Personen mit Zöliakie den Dünndarm schädigen und zu Beschwerden führen. Bei glutenfreier Nahrung regeneriert sich die Darmschleimhaut in der Regel innerhalb weniger Tage bis Wochen. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaErnährung bei Zöliakie
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