Startseite > Ratgeber > Ernährung > Magersucht
Stand: 21. November 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Magersucht (Anorexie bzw. Anorexia nervosa) ist eine krankhafte Essstörung. Sie beginnt meistens bei pubertierenden Mädchen, selten können auch Mädchen vor der Pubertät, Jungen oder erwachsene Frauen betroffen sein.
Die Magersucht ist gekennzeichnet durch einen starken selbst verursachten Gewichtsverlust und gleichzeitig durch eine große Angst vor einer Gewichtszunahme. Zugrunde liegen der Essstörung nach heutiger Sicht familiäre Konflikte. Dass sich bei diesen Konflikten eine Magersucht als Ventil ausbildet (und nicht Kopfschmerzen, Esssucht oder Drogenabhängigkeit), scheint auf eine Erbanlage zurückzugehen.

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Zur Behandlung der Magersucht kommen psychotherapeutische und ernährungstherapeutische Maßnahmen zum Einsatz. In erster Linie besteht das Ziel jedoch in erster Linie darin, das Untergewicht mit seinen Folgen für alle Organe zu behandeln. Da dies nicht immer rechtzeitig gelingt, verläuft die Magersucht in 10 bis 15 Prozent der Fälle tödlich.
Weiterlesen: Magersucht: Definition
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