Sie befinden sich hier:

Startseite > Ratgeber > Drogen > Nachtschattengewächse > Vergiftungenen

Nachtschattengewächse

Vergiftungenen

Stand: 12. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Nachtschattengewächse rufen Vergiftungen hervor, die durch folgende Symptome gekennzeichnet sind:

  1. Heiße Haut
  2. geweitete Pupillen (Mydriasis)
  3. Räumliche und zeitliche Desorientierung
  4. Angst und Stimmungsschwankungen
  5. Sehstörungen/Bindehautreizung
  6. Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz
  7. Halluzinationen

Die Hauptgefahr besteht dabei im Auftreten von lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen. Das Herz schlägt dann so schnell, dass es kein Blut mehr durch den Organismus pumpen kann. Bei dieser sogenannten Tachykardie arbeitet das Herz bis zu 300-mal in der Minute, normal sind etwa 80 Schläge pro Minute.

Wie giftig ist die Droge?

Atropin: Bei Kindern können bereits 2 bis 5, beim Erwachsenen 10 bis 20 Tollkirschen tödliche Vergiftungserscheinungen auslösen.

L-Hyoscyamin: Ab einer Menge von fünf Milligramm löst L-Hyoscyamin Vergiftungssymptome aus. Die tödliche Dosis beträgt für Erwachsene zehn Milligramm (oral aufgenommen). Bei Kindern wirken zum Beispiel schon 15 Bilsenkrautsamen tödlich.

Scopolamin: Stechapfel enthält hohe Scopolamin-Anteile, bei Kindern bewirken 15 Stechapfelsamen tödliche Vergiftungserscheinungen.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

Nachtschattengewächse

Das könnte Sie auch interessieren

Drogen

Drogen

Welche Drogen gibt es? Und welche gesundheitlichen Risiken entstehen durch Drogenkonsum? Erfahren Sie mehr im Ratgeber Drogen! mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Sudoku

Sudoku

Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...

Weitere Themen:

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.