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Stand: 12. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Beim Konsum der Nachtschattengewächse können die Konsumenten zwischen verschiedenen Anwendungsformen wählen. Die Pflanzen werden gegessen, als Tee aufgebrüht oder geraucht. Dabei verwenden die Konsumenten entweder die frischen oder die getrockneten Pflanzen(teile).
Die wichtigsten Gattungen der Nachtschattengewächse, die als Rauschdrogen verwendet werden, sind:
Die bewusstseinsverändernden (psychoaktiven) Wirkstoffe der genannten Pflanzen sind vor allem Atropin, Scopolamin und Hyoscyamin. Die Tollkirsche enthält hauptsächlich Atropin; Stechapfel, Bilsenkraut und Alraune enthalten überwiegend Scopolamin.
Bei allen Nachtschattengewächsen dominieren Alkaloide (organische, stickstoffhaltige und meist alkalische Pflanzenstoffe). Diese wirken auf den parasympathischen Teil des vegetativen Nervensystems (Parasympatholytika).
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