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Kokainvergiftung

Stand: 25. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Ist die konsumierte Kokain-Dosis zu hoch, kann zu einer Kokainvergiftung kommen. Ab welcher Dosis es zu Vergiftungserscheinungen kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der Konsumform. Oral aufgenommen können ein bis zwei Gramm bereits tödlich sein, gespritzt sogar sehr viel weniger. Bei einer bestehenden Kokainsucht hat sich der Körper des Konsumenten jedoch an die Droge gewöhnt und kann daher oft erheblich größere Dosen überleben.

Eine Kokainvergiftung tritt häufig durch eine zu hohe Dosis im Rahmen eines Selbstmordversuchs auf oder aber durch Ware, die einen hohen Reinheitsgrad hat und an den der Konsument nicht gewöhnt ist.

Auch beim Schmuggeln der Droge kann es zu einer Kokainvergiftung kommen. Schlucken etwa Drogenkuriere kokaingefüllte Kondome (sog. Bodypacking), besteht die Gefahr, dass die Hüllen bei längerer Verweildauer oder durch Beschädigung im Magen-Darm-Trakt platzen. Als Folge gelangen innerhalb kurzer Zeit sehr große Mengen der Substanz in den Blutkreislauf.

Die möglichen Symptome einer Kokainvergiftung sind sehr unterschiedlich:

Kokainschock

Bei überempfindlichen Personen können bereits kleinste Mengen Kokain einen sogenannten Kokainschock auslösen. Ein Kokainschock zeichnet sich durch folgende Symptome aus:

Als Folge eines Kokainschocks kann es zum Herz-Kreislauf-Versagen kommen.

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