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Kokain

Rauschzustand

Stand: 25. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Nach der Einnahme von Kokain kommt es zu einem Rauschzustand, der verschiedene Phasen durchläuft.

1. Phase: Euphorie

In der ersten Phase ist die Stimmung durchweg euphorisch und wird als positiv empfunden. Sie dauert durchschnittlich 20 bis 60 Minuten. Die euphorische Phase zeichnet sich beim Konsumenten zudem durch folgende weitere Effekte aus:

  • enormer Tatendrang
  • kein Schlafbedürfnis
  • kein Hunger
  • gesteigertes sexuelle Verlangen
  • erhöhte körperliche Leistungsfähigkeit
  • starker Redefluss
  • herabgesetzte Selbstkritik
  • Überschätzung der eigenen Fähigkeiten
  • Sorglosigkeit
  • stärkere Sinneseindrücke
  • erhöhte Kreativität

Zum Teil erleben die Kokain-Konsumenten in dieser Phase Halluzinationen oder Pseudohalluzinationen. Bei letzteren sind sich die Betroffenen darüber bewusst, dass die Wahrnehmung nicht real ist.

2. Phase: Rausch

Wenn die euphorische Phase abklingt, kommen zusätzlich zu den Effekten der ersten Phase unter Umständen Angstgefühle oder paranoide Stimmungen dazu. Auch akustische oder optische Halluzinationen sind in der Rauschphase möglich.

3. Phase: Depression

Wenn der Kokain-Rausch nachlässt, fühlt sich der Konsument häufig:

Dazu kommen:

Dieser "Kater" lässt den Anwender häufig erneut zu Kokain greifen. Es beginnt ein gefährlicher Teufelskreis.

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