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Stand: 25. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Sehr viel gefährlicher als Kokain ist Crack, da es einen sehr hohen Reinheitsgehalt aufweist. Die Wirkung setzt innerhalb weniger Sekunden ein, da die inhalierte Droge über die Lungen sehr rasch in den Blutkreislauf gelangt. Bereits der einmalige Konsum kann abhängig machen.
Crack wird durch Erhitzen von Kokainhydrochlorid mit Natriumhydrogencarbonat (Natron) hergestellt. Als Ausbeute erhält man die reine Kokainbase, die einen niedrigeren Schmelzpunkt besitzt und daher rauchfähig ist. Beim Erhitzen der Mischung entsteht ein krachendes, knisterndes Geräusch, das der Droge seinen Namen verlieh. Crack wird in kleinen Brocken getrocknet und mithilfe spezieller Pfeifen aus Glas inhaliert. Geraucht wird neben Crack aber auch die sogenannte Freebase, welche durch die Reaktion von Kokainhydrochlorid und Ammoniak entsteht. Um Crack zu rauchen, geben Konsumenten die Substanz in eine Crackpfeife, füllen sie in eine leere Getränkedose oder erhitzen sie auf Alufolie.
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