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Heroin (Diacetylmorphin, Diamorphin)Heroinvergiftung / HeroinüberdosisStand: 17. November 2010Autor: Onmeda-Redaktion Zur Heroinvergiftung kommt es meist durch versehentliche Heroinüberdosierungen. Heroinkonsumenten entwickeln eine Toleranz gegen die Droge, weshalb sie nach und nach immer mehr von der Substanz benötigen, um noch einen Effekt zu spüren. Sie vertragen deshalb deutlich größere Mengen als Personen, die noch nie Kontakt zur Droge hatten. Für Menschen, die nicht an Heroin (auch Diacetylmorphin oder Diamorphin genannt) gewöhnt sind, führt in der Regel eine Menge von fünf Milligramm zu Vergiftungserscheinungen. Auch wenn der Körper Heroinabhängiger größere Mengen an Heroin toleriert, ist die Grenze zwischen einer Stofftoleranz und einer möglichen Vergiftung leicht zu überschreiten. Denn zum einen müssen Abhängige die Heroinmenge und auch die Konsumhäufigkeit auf Dauer ständig steigern, was die Gefahr einer Heroinvergiftung über kurz oder lang erhöht. Zum anderen ist es ein unkalkulierbares Risiko, nach einer kurzen Entzugszeit mit der gewohnten Menge Heroin weiterzumachen – eine möglicherweise tödlich endende Heroinvergiftung kann die Folge sein. Zudem kann der Reinheitsgehalt der Droge stark schwanken, was eine versehentliche Heroinüberdosierung erleichtert. Aber auch giftige Beimengungen können zu Vergiftungserscheinungen führen. Zu einer Heroinvergiftung kann es auch kommen, wenn im Körper versteckte Heroinpäckchen beim Schmuggeln platzen: Sogenannte Bodypackers füllen Kondome mit Heroin, verschlucken die Päckchen (oder führen sie anal oder vaginal ein) und transportieren sie über die Grenzen. SymptomeEine Heroinvergiftung beziehungsweise Heroinüberdosierung zeigt sich in der Regel durch folgende Symptome:
Zu Todesfällen kommt es bei einer Heroinvergiftung meist entweder durch eine Atemlähmung oder durch Erbrochenes, an dem der Bewusstlose erstickt. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaHeroin
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