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Stand: 17. November 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Jahrelanger Heroinkonsum hat in der Regel verschiedene gesundheitliche und soziale Folgen. So birgt das Spritzen von Heroin (Diacetylmorphin, Diamorphin), neben den Risiken durch die Droge selbst, auch die Gefahr, dass man sich mit HIV oder Hepatitis ansteckt, denn oft teilen sich mehrere Süchtige eine Spritze (sog. Needle sharing). Die Zahl der Heroinabhängigen, die sich mit HIV, Hepatitis B oder Hepatitis C infiziert haben, ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Die dauernde Verwendung von Spritzen, mit denen das Heroin intravenös verabreicht wird, kann außerdem zu Abszessen, Entzündungen der Lymphgefäße oder einer Venenschädigung führen. In der Folge kommt es dadurch möglicherweise auch zu Herzentzündungen.
Weitere gesundheitliche Folgen eines Langzeit-Heroinkonsums sind unter anderem:
Oft führt der Heroinkonsum langfristig auch zu einer Persönlichkeitsveränderung.
Um den steigenden Heroinbedarf decken zu können, sind die Konsumenten zudem gezwungen, immer mehr Geld aufzubringen. In der Folge rutschen viele in die Prostitution ab oder beschaffen sich das Geld durch Diebstähle. Mit dem Heroinkonsum geht häufig ein sozialer Abstieg einher.
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