Sie befinden sich hier:

Startseite > Ratgeber > Drogen > Hanf, Cannabis, Haschisch & Marihuana

Hanf, Cannabis, Haschisch & Marihuana

Stand: 14. Dezember 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Auch wenn der Cannabiskonsum in Deutschland etwas abgenommen hat: Nach Tabak und Alkohol ist Cannabis hierzulande die am häufigsten konsumierte Droge. Cannabis, der umgangssprachlich auch als Hanf bekannt ist, wird meist zu Haschisch oder Marihuana verarbeitet. Doch Vorsicht: Der eintretende Rauschzustand birgt Gefahren.

Man sieht einen Teenager, der einen Joint raucht.
Viele Konsumenten rauchen Cannabis in Form eines "Joints".

Cannabis zählt zur Gattung der Hanfgewächse. Der wichtigste psychoaktive Inhaltsstoff (also ein auf die Psyche wirkender Stoff) von Hanfprodukten ist das Tetrahydrocannabinol (THC). THC wird in Form von Haschisch (auch Hasch, Dope, Shit) oder Marihuana (Gras) oder selten auch von Haschischöl konsumiert. Dabei werden in der Regel die weiblichen Pflanzen verwendet, da diese einen höheren THC-Gehalt aufweisen.

In Deutschland ist Cannabis auch unter dem Begriff Hanf bekannt. Zudem sind in der Szene diverse Namen für Cannabisprodukte in Gebrauch, wie zum Beispiel Brock, Brown, Dope, Heu, Kiff, Pott, Shit, Stuff oder Tea.

Zu den Konsumenten von Cannabis-Produkten zählen vor allem Jugendliche und junge Erwachsene. Wie ein Rausch verläuft, ist nicht vorhersehbar: Die Wirkung von THC ist von vielen Faktoren abhängig, so zum Beispiel von der aufgenommenen Menge, dem persönlichen Befinden und davon, in welcher Form das Cannabis konsumiert wurde. Während beim Rauchen mit einer raschen Wirkung zu rechnen ist, führt das Essen oder Trinken von Cannabis-Produkten zu langsamer einsetzenden Effekten.

Die Inhaltsstoffe von Hanf wirken je nach Stimmungslage beruhigend oder schmerzlindernd, können aber auch zu Apathie und Desinteresse führen. Eine Gefahr kann aber durch verzögerte Reaktionen, beispielsweise im Straßenverkehr, auftreten. Nicht zuletzt besteht auch das Risiko, eine psychische Cannabis-Abhängigkeit zu entwickeln, die mit Entzugserscheinungen wie Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Ängsten und Freudlosigkeit verbunden sein kann.

Das könnte Sie auch interessieren

Drogen

Drogen

Welche Drogen gibt es? Und welche gesundheitlichen Risiken entstehen durch Drogenkonsum? Erfahren Sie mehr im Ratgeber Drogen! mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Leben mit Krebs

Leben mit Krebs

Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...

Weitere Themen:

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.