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Stand: 14. Dezember 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Die Gefahren, die vor allem durch einen regelmäßigen Haschisch- und Marihuanakonsum entstehen, wurden sehr lange unterschätzt.
Je öfter und selbstverständlicher man Cannabis zu sich nimmt und je mehr weitere Drogen ins Spiel kommen, desto größer ist auch die Gefahr, dass der Konsum negative Folgen nach sich zieht. Zudem erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer psychischen oder milden körperlichen Abhängigkeit.
Achtung: Unmittelbar nach dem Konsum von Cannabis nehmen das Reaktionsvermögen, die Aufmerksamkeit und das Wahrnehmungsvermögen ab. Insbesondere in den ersten 60 Minuten nach dem Konsum ist die Fahrtüchtigkeit deutlich eingeschränkt.
Nach dauerhaftem Konsum kann man psychisch abhängig werden – die betroffene Person glaubt, ohne Cannabis nicht mehr im Alltag zurechtzukommen. Eine Abhängigkeit ist entstanden. Nicht jeder wird jedoch abhängig, wenn er längere Zeit Hanf konsumiert hat. Vielmehr beeinflussen verschiedene Faktoren das Risiko für eine Abhängigkeit, so zum Beispiel psychische Probleme. Bei einer psychischen Abhängigkeit können Entzugserscheinungen auftreten. Hierzu zählen etwa:
Nach langem Cannabiskonsum können zudem milde körperliche Entzugserscheinungen auftreten, welche jedoch sehr unangenehm sein können. Schätzungen zufolge schaffen es zwischen vier und sieben Prozent der Konsumenten nicht, von der Droge loszukommen.
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