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Hanf, Cannabis, Haschisch & Marihuana

Cannabis

Stand: 14. Dezember 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Cannabis gehört zu den Hanfgewächsen (Cannabaceae). Je nach Gattung enthält Cannabis in unterschiedlichen Anteilen Substanzen, die die menschliche Psyche beeinflussen (sog. psychoaktive Substanzen).

Das im Hanf enthaltene THC führt zum Rauschzustand.

Für den Rauschzustand nach Cannabiskonsum ist insbesondere das im Hanf enthaltene Tetrahydrocannabinol – kurz: THC – verantwortlich. Die Cannabispflanze wächst in einer weiblichen und einer männlichen Form sowie in seltenen Fällen auch als Zwitter. Nur die weibliche Variante der Gattung "Cannabis sativa" enthält in der Regel ausreichend THC, um zum Rausch zu führen.

Alle drei Cannabisarten besitzen sehr ähnliche genetische Eigenschaften und unterscheiden sich nur in bestimmten Faktoren wie zum Beispiel im Gehalt der psychoaktiven Substanz Tetrahydrocannabinol (THC) und der Art und Größe ihrer Fasern. Während einige Pflanzen nur einen sehr geringen THC-Gehalt von etwa 1.5 Prozent aufweisen, haben andere, speziell gezüchtete Formen einen Gehalt von bis zu 20 Prozent. Den speziell gezüchteten Cannabis-Fasertyp, der nur sehr wenig rauscherzeugende Substanzen enthält, pflanzten bereits unsere Vorfahren u.a. zur Herstellung von Seilen an. Heutzutage werden zahlreiche, teilweise sehr beliebte Textilien aus diesem Grundstoff hergestellt.

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