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Stand: 3. Februar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Sowohl der Konsum von Amphetamin als auch von Ecstasy birgt Gefahren. Die Konsumenten wissen meist nicht, wie rein die Substanz ist oder ob diese mit anderen Drogen vermischt wurde. Somit können die Dauer und Intensität des Rauschs – und demnach auch die Nebenwirkungen – stark variieren.
Beide Drogen können den Kreislauf stark belasten und Vergiftungserscheinungen sowie allergische Reaktionen hervorrufen. Sowohl Amphetamin als auch Ecstasy unterdrücken das Hunger- und Durstgefühl und heben gleichzeitig Stimmung und Leistungsfähigkeit. Dies führt oft bei Konsumenten nach stundenlangem Tanzen zur Austrocknung und Erschöpfungssyndromen. Nach dem Rausch kann eine Depression auftreten.
Der Konsum von Amphetaminen kann mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden sein. Sogenannte Amphetaminpsychosen treten meist nach sehr hohen Dosen von Amphetaminen auf, können sich vereinzelt aber auch nach geringen Mengen zeigen. Dabei leiden die Betroffenen unter Wutausbrüchen und Aggressionen bis hin zum Verfolgungswahn.
Zudem kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen, welche mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Verwirrtheit, Krampfanfällen, Herzjagen sowie erhöhtem oder erniedrigtem Blutdruck einhergehen.
Die dauerhafte Einnahme von Amphetamin kann zum körperlichen Verfall, sozialer Isolation und zu einer raschen psychischen Abhängigkeit führen. Die Nervenzellen im Gehirn können dauerhaft geschädigt werden.
Wer Amphetamin über einen längeren Zeitraum oder in zu hohen Dosen einnimmt, entwickelt eine immer höhere Toleranz gegen die Substanz, sodass immer größere Mengen benötigt werden, um die berauschende Wirkung zu erzielen. Aus diesem Grund wechseln viele Konsumenten die Anwendungsform und beginnen, Amphetamin zu injizieren oder zu rauchen. Bei einem Entzug treten Symptome wie Unruhe, Depressionen, Ängste und Stimmungsschwankungen auf. Zudem leiden Betroffene häufig unter Schlafstörungen und Mundtrockenheit.
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