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Tests & ChecksRund um das Thema Sucht
Abhängigkeit, SuchtUrsachenStand: 25. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion Abhängigkeit und Sucht haben viele Ursachen. Sie entwickeln sich durch das Zusammenwirken verschiedener Faktoren, so zum Beispiel:
Es ist also eine Kombination verschiedener Risikofaktoren und Ursachen, welche die Entstehung einer Abhängigkeit oder Sucht wahrscheinlich machen. Kinder lernen den Konsum von Drogen wie Alkohol oft von ihren Eltern. Sie erleben, dass Alkohol zur Freizeit gehört und auch zur Problemlösung eingesetzt wird und übernehmen später häufig dieses Verhalten. Aber auch der Einfluss von Gleichaltrigen ist groß. Medikamentenmissbrauch beruht häufig auf körperlichen Beschwerden und psychosomatischen Störungen (z.B. Angst, Unruhe, manisch-depressive Erkrankung). Diese Beschwerden entstehen oft durch Arbeits- und Lebensbedingungen wie Zeitdruck, emotionale Belastung und Isolation, die zu Konflikten und Spannungen führen. Gegen die Symptome nimmt der Betroffene selbstgewählte oder vom Arzt verordnete Medikamente unkontrolliert ein, bis schließlich eine Abhängigkeit entsteht. Ob sich eine Abhängigkeit entwickelt, hängt unter anderem von bestimmten Merkmalen der Droge ab. Zum einen ist entscheidend, wie leicht verfügbar eine bestimmte Substanz ist. Die Tatsache, dass Alkoholabhängige den größten Teil der Abhängigen ausmachen, ist zumindest teilweise darauf zurückzuführen, dass Alkohol in Deutschland sehr leicht zu beschaffen ist. Andererseits scheint häufig auch der "Reiz des Verbotenen" besonders groß zu sein, wenn eine Substanz nur schwer verfügbar ist. Darüber hinaus spielt die Wirkung der jeweiligen Substanz eine wichtige Rolle. So führt zum Beispiel Alkoholkonsum zur Enthemmung und löst Ängste. Bei Medikamentenabhängigkeit steht zumindest am Anfang die schmerzlindernde oder beruhigende Wirkung im Vordergrund. Ein weiteres einflussreiches Merkmal der Substanz ist ihr Abhängigkeitspotenzial, das heißt wie leicht sie zu psychischer oder körperlicher Abhängigkeit führt. Auch bestimmte Lebenssituationen und soziale Umfelder können suchtfördernd wirken. So wird beispielsweise in unserer Gesellschaft Alkoholkonsum nicht nur toleriert, sondern gehört fast schon zum Alltag. In bestimmten Gruppen (z.B. Vereinen) gibt es feste Trinkrituale, Abstinenz wird verlacht, Trinkfestigkeit gelobt. Auch ideologische Faktoren spielen eine Rolle – in der Hippie-Bewegung gehörte Haschisch zum Lebensgefühl. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaAbhängigkeit, Sucht
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