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Montignac-Diät

Stand: 20. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Die sogenannte Montignac-Diät wurde von dem Franzosen Michel Montignac (1944-2010) erfunden. Montignac unterteilt Lebensmittel in gute und schlechte Kohlenhydratlieferanten in Anlehnung an den glykämischen Index. Er empfiehlt, Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index zu sich zu nehmen. Hierzu zählen reichlich Gemüse und Obst sowie Fleisch, Fisch und Wurst. Kartoffeln oder Teigwaren sollte man dagegen eher meiden.

Je höher der glykämische Index (GI), also die blutzuckersteigernde Wirkung eines Lebensmittels, desto schlechter wird es nach Montignac beurteilt. Mit einer Ernährung nach Montignac versucht man, den Blutzucker niedrig zu halten, um Hungergefühle und eine Fetteinlagerung zu verhindern.

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist die Montignac-Diät nicht zu empfehlen, obwohl wertvolle Lebensmittel wie Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Der Fett- und Eiweißgehalt der Diät ist sehr hoch und entspricht nicht den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

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