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Saftfasten

Stand: 13. Juli 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Eine Fastenkur, bei der man ausschließlich Obstsäfte und Gemüsesäfte sowie Gemüsebrühen und Kräutertees zu sich nimmt, bezeichnet man als Saftfasten. Beim Saftfasten ist es wichtig, als Obstsäfte nur Frischsäfte zu verwenden. Industriell hergestellte Säfte verdünnt man am besten im Verhältnis von eins zu eins mit Wasser. Es ist ratsam, zusätzlich zwei bis drei Liter Wasser täglich zu trinken. Beim Saftfasten führt man dem Körper pro Tag etwa 300 Kilokalorien Energie zu. Als Einstieg in diese Form der Fastenkur kann ein Obsttag empfehlenswert sein.

Aus ernährungsmedizinischer Sicht ist das Saftfasten wenig sinnvoll. Wer diese Fastenkur über längere Zeit durchführt, versorgt seinen Körper nicht ausreichend mit Eiweiß und mit weiteren wichtigen Nährstoffen – es kommt zu Mangelerscheinungen. Auch ein durch das Saftfasten erzielter Gewichtsverlust hält nicht lange an: Das verringerte Gewicht hält sich nicht dauerhaft, da sich der Körper während der Fastenkur auf die Hungersituation einstellt und auch lange Zeit nach dem Fasten mit viel weniger Nahrung auskommt. Wer nach der Kur in gewohnte, unausgewogene Ernährungsgewohnheiten zurückfällt, hat die verloren geglaubten Pfunde schnell wieder drauf.

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