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StillenDie MuttermilchStand: 2. Januar 2012Autor: Onmeda-Redaktion Während Ihrer Schwangerschaft produziert Ihr Körper vermehrt Östrogen und Progesteron. Diese Hormone sorgen dafür, dass Ihre Brust wächst und sich darauf vorbereitet, nach der Geburt Muttermilch zu produzieren. Während der Schwangerschaft hemmen die Hormone zunächst noch die Milchproduktion. Bei einigen Frauen treten in dieser Zeit aber schon einige Tropfen der sogenannten Vormilch aus. Ob Sie schon während der Schwangerschaft Vormilch produzieren oder nicht, lässt aber keine Aussage darüber zu, ob Sie nach der Geburt ausreichend Muttermilch zur Verfügung haben. Darum keine Sorge: Frauen, der Brüste zunächst kaum wachsen und die keine Vormilch bemerken, haben die gleichen Chancen auf eine entspannte Stillzeit wie Frauen, die zwei Körbchengrößen zulegen oder laufend Vormilch produzieren. Wenn Ihr Baby auf der Welt ist und auch die Plazenta ausgestoßen wurde, fallen die Östrogen- und Progesteronspiegel sehr schnell auf einen niedrigen Pegel ab. Stattdessen steigt jetzt der Spiegel des vorher unterdrückten Prolaktins steil an. Prolaktin ist ein Hormon der Hirnanhangdrüse und setzt die Milchproduktion in Gang. Ein weiterer im Gehirn produzierter Botenstoff, das Oxytocin, bewirkt, dass sich die Milchgänge in der Brust auf einen Saugreiz hin zusammenziehen und somit die Muttermilch freigeben. Das Stillen kann beginnen. Die Muttermilch verändert sich im Laufe der Zeit:
Die Muttermilch enthält alle für das Baby wichtigen Stoffe (Eiweiße, Fette, Milchzucker, Vitamine, Abwehrstoffe). Je nach Alter des Säuglings sind Zusammensetzung und Menge der Muttermilch genau auf den Bedarf abgestimmt. Diese natürliche Regulation wird durch die zusätzliche Gabe von Flaschenmilch oder Tee gestört: Je weniger das Baby an der Brust saugt, desto weniger Milch wird produziert. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaRund ums Stillen
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