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Neugeborenenakne, Babyakne

Autor: Onmeda-Redaktion

Babyakne
Neugeborenenakne ist harmlos.

Ihr Baby ist gerade einmal wenige Wochen alt und hat plötzlich das Gesicht voll mit Pickeln? Und jetzt fragen Sie sich, was Sie möglicherweise falsch gemacht haben in der Ernährung oder bei der Babypflege? Keine Sorge: Vermutlich handelt es sich um die harmlose Neugeborenenakne oder Babyakne!

Rund 20 Prozent der Babys, vorwiegend Jungen, entwickeln um die dritte Lebenswoche herum eine Neugeborenenakne (Acne infantorum). Sie zeigt sich besonders auf den Wangen, seltener an der Stirn. Die Neugeborenenakne ist in der Regel harmlos und heilt nach kurzer Zeit narbenlos ganz von alleine ab. Und nochmals keine Sorge: Sie haben nichts falsch gemacht! Die Neugeborenenakne hat mit der Hormonumstellung im Körper Ihres Babys nach der Geburt zu tun, Ernährung oder Babypflege spielen hierbei keine Rolle. Die Hormone sorgen lediglich vorübergehend für eine Fehlproduktion der Talgdrüsen, die sich in unterschiedlichen Hautveränderungen äußern kann.

Sie können mit einfachen Maßnahmen dafür sorgen, die Neugeborenenakne, die übrigens auch Babyakne genannt wird, nicht zu verschlimmern: Legen Sie immer ein trockenes Tuch unter den Kopf Ihres Babys, pflegen Sie es wie gewohnt und setzen Sie es keinem Zigarettenrauch aus – das war's schon.

Die Babyakne ist nur eine mögliche Ausprägung der Fehlfunktion der Talgdrüsen aufgrund der Hormonumstellung nach der Geburt. Weitere Hautveränderungen oder -probleme können sein:

  • Milien (weiße Pickelchen um Nase und Augen)
  • Kopfgneis ("Milchschorf", weiß-gelbliche Krusten auf der Kopfhaut)

Außerdem können zwischen dem dritten und sechsten Lebensmonat ähnliche Pickel wie die der Neugeborenenakne auftauchen. Dabei handelt es sich dann aber eher um die schwerere Säuglingsakne (Acne infantum), die andere Ursachen hat als die Neugeborenenakne und behandelt werden sollte.

Wenn Sie unsicher sind, ob die Pickelchen im Gesicht Ihres Babys von Neugeborenenakne, Säuglingsakne oder Milien herrühren, suchen Sie Ihren Kinderarzt auf und lassen Sie abklären, was Sie unternehmen können oder sollten.

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