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Der 3. und 4. Monat

Geistige Entwicklung, Emotionen und Lernen

Stand: 17. September 2009Autor: Onmeda-Redaktion

Etwa ab einem Alter von drei Monaten erkennt ein Baby am Gesichtsausdruck, ob jemand zum Beispiel überrascht ist, traurig ist oder sich freut. Geräusche versucht es mit den Augen zu orten. Auf verschiedene Tonhöhen und -intensitäten reagiert das Baby unterschiedlich. Zu laute und zu tiefe Geräusche mag es weniger, stattdessen wirkt ein leises Schlaflied oft entspannend und beruhigend. Darüber hinaus erweitert sich auch das Lautrepertoire des Neugeborenen von Woche zu Woche. Ob Lachen, Quieken oder Brummen: Es stößt spontan verschiedene Laute aus.

Der Säugling wird zunehmend neugierig – die ersten einfachen Spielzeuge, wie zum Beispiel eine Rassel oder ein weiches Kuscheltier, sind nun willkommen. Im weiteren Entwicklungsverlauf beginnt das Baby, gezielt mit beiden Händen nach Gegenständen zu greifen. Anders als zuvor ist es in der Lage, sich mehr und mehr allein mit Dingen zu beschäftigen.

Die Welt wird bunter: Im dritten Monat kann ein Säugling immer besser Farben sehen. Gegenstände kann er jetzt auch schon in einem größeren Abstand gut erkennen. Das räumliche Sehvermögen entwickelt sich, und das Baby kann Abstände schon sehr gut einschätzen. Im dritten Monat kann es bereits Objekten mit den Augen folgen – genau der richtige Zeitpunkt für ein Mobile über dem Bett.

Gegenstände ergreift der Säugling gegen Ende des vierten Monats meist schon mit Freude – und führt diese immer öfter auch gerne zum Mund. Interessant ist aber auch alles, was mit dem eigenen Körper zu tun hat: So werden die Hände beispielsweise gedreht und ausgiebig betrachtet.

Darüber hinaus lachen Babys ab dem dritten Monat zunehmend häufiger; denn sie sind nun in der Lage, Freude zu zeigen, wenn sie vertraute Menschen erkennen. Gegen Ende des vierten Monats beginnen viele Babys damit, Gesichtsausdrücke von Mutter und Vater nachzuahmen.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

Kinderentwicklung - Der 3. und 4. Lebensmonat

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