Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Potenzprobleme bei Diabetes mellitus

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. März 2011)

Allgemeines

Potenzprobleme zählen zu den häufigsten Folgeerkrankungen bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit): Zwischen 20 und 59 Prozent aller männlichen Diabetiker leiden als Folge dieser Stoffwechselkrankheit an Potenzstörungen (erektile Dysfunktion). Die Betroffenen sind dabei nicht in der Lage, eine Erektion zu erreichen oder lange genug aufrechtzuerhalten, um befriedigenden Geschlechtsverkehr zu haben.

Erektionsstörungen treten bei Diabetikern tendenziell in einem jüngeren Lebensalter als bei Nichtdiabetikern auf. Die Zahl der Diabetiker mit Potenzproblemen steigt zudem mit dem Alter. Eine erektile Dysfunktion ist bei Diabetikern in der Regel die Folge verschiedener Einflüsse, deren Ursache erhöhte Blutzuckerwerte sind. So nehmen durch die erhöhten Blutzuckerwerte zum einen die Nervenzellen auf Dauer Schaden, aber auch die Arterien. Im Rahmen eines Diabetes kann die erektile Dysfunktion deshalb ein Vorbote für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie zum Beispiel die koronare Herzkrankheit (KHK) oder Bluthochdruck (Hypertonie) sein.

Impotenz: Video

Je früher sich Diabetiker mit Potenzproblemen an ihren Arzt wenden, umso besser lassen sich diese behandeln. Um sicherzustellen, dass die Potenzprobleme tatsächlich eine Folge des Diabetes sind, muss der Arzt andere körperliche (wie z.B. eine Hormonstörung) sowie psychische Ursachen ausschließen. Viele Diabetiker sind durch die Erkrankung stark psychisch belastet und auch eine Paarbeziehung kann unter der Erkrankung leiden. Erektionsprobleme können auch hierin begründet sein.

Potenzprobleme bei Diabetes lassen sich auf verschiedene Weise behandeln. In vielen Fällen kann bereits die optimale Einstellung der Blutzuckerwerte helfen. Infrage kommt auch eine medikamentöse Behandlung, zum Beispiel mit Phosphodiesterasehemmern (wie Sildenafil, Vardenafil oder Tadalafil). Diese verbessern die Fähigkeit, eine Erektion zu bekommen. Je nach Wirkstoff kann man das Medikament zwischen 30 Minuten und 24 Stunden vor dem Geschlechtsverkehr einnehmen. Daneben gibt es noch verschiedene andere Möglichkeiten, die erektile Dysfunktion zu beheben, etwa mit der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie oder auch mit mechanischen Hilfsmitteln wie der Vakuumpumpe. Operative Eingriffe (z.B. Schwellkörperimplantat) werden dagegen heute kaum noch vorgenommen.

Wie hoch schätzen Sie Ihre Möglichkeiten ein, eine Erektion zu bekommen und diese auch aufrechtzuerhalten?





Anzeige