Anzeige

Anzeige

Zink

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (17. April 2013)

© iStock

Zink ist ein Mineralstoff, der zu den lebensnotwendigen (essenziellen) Spurenelementen zählt. In der Regel können gesunde Menschen den täglichen Tagesbedarf an Zink problemlos über die Ernährung decken.

Zink erfüllt im Körper zahlreiche Funktionen. So ist es zum Beispiel wichtig für die Haut, die Augen, verschiedene Stoffwechselprozesse und die Abwehrkräfte des Körpers.

Der menschliche Körper enthält – über alle Organe verteilt – etwa 2 bis 4 Gramm des Mineralstoffs. Insbesondere in Knochen, Haut und Haaren wird Zink gespeichert, dort finden sich bis zu 70 Prozent des aufgenommenen Zinks. Der Rest ist hauptsächlich in der Leber, den Nieren sowie in Muskeln gespeichert. Zink gilt nach Eisen als zweitwichtigstes Metall in lebenden Organismen.

Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das heißt, es ist lebensnotwendig und kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Der Mensch muss es über die Nahrung aufnehmen. Auch Pflanzen und Tiere benötigen Zink.

Sollte es zu einem Zinkmangel kommen, kann dieser mit Beschwerden wie entzündlichen Hautproblemen, erhöhter Infektanfälligkeit oder Haarausfall verbunden sein. Einen leichten Zinkmangel können Sie problemlos ausgleichen, indem Sie verstärkt darauf achten, mehr zinkhaltige Lebensmittel zu essen. Vor allem tierische Produkte enthalten viel Zink, so zum Beispiel Leber, Austern oder Kalbfleisch. Unter den pflanzlichen Produkten ist insbesondere Getreide sehr zinkhaltig, etwa Sonnenblumenkerne.

Eine Überdosierung mit Zink ist über die Nahrung praktisch nicht möglich. Vergiftungserscheinungen können entstehen, wenn über einen langen Zeitraum Zinkpräparate in sehr hoher Dosis eingenommen werden. Auch beim Einatmen von zinkhaltigem Staub oder Dampf sind Vergiftungen möglich. Bei einer akuten Zinkvergiftung klagen die Betroffenen beispielsweise über Symptome wie Erbrechen, Übelkeit oder Durchfall.


Anzeige