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Zink

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (17. April 2013)

Zinküberdosierung / Zinkvergiftung

Eine Zinkvergiftung beziehungsweise Zinküberdosierung kommt nur selten vor – allein über die Nahrung ist es praktisch unmöglich, so viel Zink aufzunehmen, dass Vergiftungserscheinungen auftreten. Im Vergleich zu anderen Spurenelementen gilt Zink als nicht besonders giftig.

In der Vergangenheit kam es gelegentlich zu akuten Zinkvergiftungen, die auf den Verzehr säurehaltiger Nahrungsmittel oder Getränke zurückzuführen waren, die über längere Zeit in verzinkten Behältnissen aufbewahrt wurden. Zinkvergiftungen können auch durch das Einatmen von Zinkdampf oder Zinkstaub bei der Arbeit in Gießereien entstehen.

Akute Zinkvergiftungen treten selten auf. Mögliche Symptome einer akuten Zinkvergiftung durch sind zum Beispiel Beschwerden im Magen-Darm-Trakt wie Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen.

Wenn Zinkstaub oder Zinkdämpfe inhaliert wurden, kann es zu dem sogenannten Gießfieber oder Metallfieber kommen, welches auch beim Einatmen anderer Metallstäube oder -dämpfe auftreten kann.

Eine Frau führt eine Gabel mit Essen zum Mund. Im Hintergrund sieht man einen Mann und einen Jungen mit am Tisch sitzen.

Selbst bei sehr zinkhaltiger Ernährung ist eine Überdosierung praktisch unmöglich.

Eine chronische Zinkvergiftung kann zum Beispiel durch die länger andauernde Einnahme hoher Zinkmengen (mehr als 50 mg / Tag, z.B. durch die unkontrollierte Einnahme von Zinkpräparaten) entstehen.

Durch die Wechselwirkung zwischen Kupfer und Zink bei der Aufnahme aus dem Darm entsteht bei einer chronischen Zinküberdosierung ein Kupfermangel. Dieser Kupfermangel wiederum kann eine Form der Blutarmut auslösen, bei der die roten Blutkörperchen zu wenig roten Blutfarbstoff Hämoglobin enthalten (sog. hypochrome Anämie). Bei Menschen, die an der sogenannten Kupferspeicherkrankheit (Morbus Wilson) leiden, macht man sich den Effekt hoher Zinkdosen zunutze, da bei Morbus Wilson zu viel Kupfer im Körper gespeichert wird.

Wer Zinkpräparate über einen längeren Zeitraum einnimmt, obwohl kein nachweislicher Zinkmangel besteht, sollte darauf achten, dass er pro Tag nicht mehr als 25 Milligramm Zink zu sich nimmt. Diese Menge gilt als gesundheitlich unbedenklich. Dabei muss bedacht werden, dass bereits aus der Nahrung täglich circa 7 bis 10 Milligramm Zink aufgenommen werden.

Eine längerdauernde Einnahme von höheren Zinkmengen sollte immer in ärztlicher Absprache erfolgen.

Bitte geben Sie uns ein paar Informationen zu Ihrer Person, damit wir Ihren täglichen Kalorienbedarf berechnen können.

In volle Jahren z.B. 28

In kg z.B. 60







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