Versteckte Fette

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (05. Februar 2014)

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Vielen Lebensmitteln sieht man ihren Fettgehalt auf den ersten Blick nicht an. Egal ob Fertiggerichte, Knabbereien oder Aufschnitt: Versteckte Fette, auch unsichtbare Fette genannt, machen es dem Verbraucher schwer, zu bestimmen, wie hoch der Fettgehalt eines Lebensmittels tatsächlich ist.

Was sind versteckte Fette? Im Gegensatz zu sichtbaren Fetten, wie zum Beispiel der Fettrand an einem Stück Fleisch, lassen sich unsichtbare, versteckte Fette mit bloßem Auge nicht erkennen.

Eine Handvoll Erdnüsse (25 Gramm) enthält etwa 12 Gramm, in einem Cheeseburger (200 Gramm) stecken sogar rund 28 Gramm Fett. Diesen hohen Fettgehalt sieht man den Lebensmittel auf den ersten Blick nicht an – das heißt, sie enthalten viele versteckte Fette. Auch Waffeln, Kuchen, Schokoriegel und Käse sind reich an versteckten Fetten.

Fette (Lipide) sind die wichtigsten Energielieferanten: Der Körper gewinnt aus ihnen mehr als doppelt so viel Energie wie aus Kohlenhydraten oder Eiweißen (Proteinen). Insgesamt sollten beim Erwachsenen nicht mehr als 30 Prozent der Energiezufuhr aus Fetten bestehen. Dies entspricht in der Regel etwa zwischen 60 und 80 Gramm Fett täglich. Bei Personen mit erhöhtem Energiebedarf, zum Beispiel bei Leistungssportlern, kann der prozentuale Wert auch etwas höher liegen und bis zu 40 Prozent der Energiezufuhr betragen.

Jedoch nehmen die Deutschen im Durchschnitt weit mehr Fett zu sich, als empfohlen. Oft ist ihnen das gar nicht bewusst: Denn etwa 50 Prozent aller Fette, die wir verzehren, sind versteckte Fette.

Die gute Nachricht: Versteckte Fette lassen sich vermeiden! Es müssen ja nicht immer Salami oder fettige Pommes sein. Greifen Sie stattdessen lieber zu magerem Schinken oder Geflügelwurst und kochen Sie die Kartoffel ganz einfach in Wasser.