Spurenelemente

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (12. Februar 2013)

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Spurenelemente (Mikroelemente) benötigt der Mensch zwar nur in geringen Mengen – ohne sie geht es aber nicht: Viele Spurenelemente wie etwa Kupfer, Jod oder Selen sind unentbehrlich für den Körper. Da der Organismus sie nicht selbst herstellen kann, muss man sie über die Nahrung aufnehmen.

Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße reichen allein nicht aus, um eine gesunde Ernährung sicherzustellen. Zusätzlich werden unter anderem Spurenelemente benötigt. Spurenelemente zählen zu den Mineralstoffen. Mineralstoffe – und somit auch Spurenelemente – erfüllen viele Funktionen im menschlichen Körper.

Spurenelemente braucht der Mensch nur in geringen Konzentrationen von meist weniger als 50 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Eine Ausnahme ist Eisen: Hier liegt der Bedarf etwas höher, dennoch wird Eisen zu den Spurenelementen gezählt. Liegt der Bedarf unter 1 Milligramm, spricht man auch von Ultraspurenelementen.

Man kann grob unterscheiden zwischen:

  • unentbehrlichen (essenziellen) Spurenelementen wie z.B. Eisen, Jod, Zink, Kupfer, Selen oder Chrom und
  • entbehrlichen Spurenelementen wie z.B. Lithium oder Rubidium.

Die meisten Spurenelemente werden als essenziell eingestuft, das heißt, sie erfüllen wichtige Funktionen für den Körper. Nimmt man zu wenig davon zu sich, ruft dies Mangelerscheinungen hervor.

Bei bestimmten Spurenelementen ist nicht ganz klar, ob sie essenziell sind oder nicht (z.B. Bor). Wie hoch die benötigte Menge ist, ist je nach Spurenelement verschieden. Zudem kann der Bedarf je nach Geschlecht, Alter und körperlicher Verfassung variieren. Schwangere und Stillende haben beispielsweise einen höheren Jodbedarf.

Andererseits ist auch eine zu hohe Aufnahme ungesund, da einige Spurenelemente in höherer Konzentration giftig für den Menschen sind.