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Mangan

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (04. März 2013)

© Jupiterimages/iStockphoto

Mangan ist ein Mineralstoff, der zu den sogenannten essenziellen Spurenelementen zählt. Essenzielle Spurenelemente wie Mangan sind lebensnotwendig. Man muss sie regelmäßig mit der Nahrung aufnehmen.

Jeden Tag gelangt Mangan über die Nahrung in den menschlichen Körper. Im Dünndarm wird das Mangan aufgenommen und verwertet. Eine Person von 70 Kilogramm hat circa 12 bis 20 Milligramm Mangan im Körper. Davon befinden sich etwa 25 Prozent in den Knochen. Auch die Leber, die Nieren und die Bauchspeicheldrüse weisen im Vergleich zu anderen Organen einen hohen Mangananteil auf.

In der Regel ist ein Manganmangel bei einer normalen Ernährungsweise nicht möglich. Zu besonders guten Manganlieferanten zählen zum Beispiel Getreide, Hülsenfrüchte und grünes Blattgemüse.

Auch ist es so gut wie unmöglich, über die Nahrung zu viel Mangan aufzunehmen. Vergiftungserscheinungen sind nur aus der Arbeitsmedizin bekannt – etwa, wenn Personen Manganstaub inhaliert haben oder Hautkontakt mit Mangan hatten.

Mangan spielt nicht nur für den menschlichen Körper eine wichtige Rolle: In der Industrie wird es beispielsweise als Legierungsmittel zur Herstellung nicht rostender Stähle verwendet.

Mangan (Mn) ist ein graues, sehr hartes, aber sprödes Schwermetall. Es wurde 1774 von dem schwedischen Chemiker Johann Gottlieb Gahn entdeckt.

Funktionen im Körper

Mangan erfüllt verschiedene wichtige Funktionen im Körper. Es ist Bestandteil verschiedener Enzyme. Enzyme sind Eiweiße, die dafür zuständig sind, bestimmte chemische Reaktionen im Körper auszulösen oder zu beschleunigen. Zum anderen ist Mangan auch dafür verantwortlich, einige Enzyme zu aktivieren und somit spezifische Reaktionen im Körper auszulösen.

So ist Mangan beispielsweise am Aufbau von Bindegewebe, der Bildung von Harnstoff sowie der Produktion körpereigener Eiweiße und Fettsäuren beteiligt.


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