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Glykämischer Index

Veröffentlicht von: Silke Wesemann (15. Januar 2014)

Allgemeines

Der glykämische Index (GI) gibt an, wie stark ein zuckerhaltiges Lebensmittel die Höhe des Blutzuckerspiegels beeinflusst. Als Vergleichswert dient Traubenzucker (Glukose) – dieser treibt den Blutzucker sehr schnell in die Höhe und hat einen Wert von 100 (GI=100).

Für den glykämischen Index gilt: Je niedriger desto besser. Der GI ist in erster Linie abhängig von der Art der Kohlenhydrate, die in der Nahrung enthalten sind. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass sich eine Kost mit niedrigem glykämischen Index günstig auf die Ausschüttung des Hormons Insulin auswirkt. Zudem kann eine solche Kost die Blutzuckerwerte und Blutfettwerte günstig beeinflussen und kurzfristig das Sättigungsgefühl verlängern.

Aus diesem Grund wird seit einiger Zeit der Einsatz von Diäten mit niedrigem glykämischen Index bei Krankheiten wie Diabetes (Zuckerkrankheit), Adipositas (Fettsucht) und Arterienverkalkung (Arteriosklerose) empfohlen.

Da Zusammensetzung, Verarbeitung und die Art der Zubereitung den glykämischen Index beeinflussen, gelten GI-Werte immer ausschließlich für einzelne Lebensmittel. Glukose gilt als Vergleichswert. Sie hat eine blutzuckererhöhende Wirkung von 100 Prozent und somit einen GI-Wert von 100. Bei den meisten anderen Lebensmitteln liegt der GI-Wert unter dem Wert von Glukose.

Je natürlicher, das heißt je geringer ein Lebensmittel verarbeitet wurde, desto niedriger ist der glykämische Index. Auch frisch zubereitete Lebensmittel haben einen niedrigeren GI als wiederaufgewärmte Lebensmittel. Darüber hinaus wirken sich weitere Faktoren auf den glykämischen Index aus, so zum Beispiel bei welcher Temperatur Lebensmittel verarbeitet werden, welche Nahrungsbestandteile (Eiweiße, Fette) gleichzeitig aufgenommen wurden, in welcher Geschwindigkeit der Verdauungsvorgang beim Einzelnen abläuft, ob Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes mellitus vorliegen oder ob jemand körperlich aktiv ist oder nicht.

Nahrungsmittel mit hohem GI (größer 70) sind zum Beispiel

  • Weißbrot,
  • Cornflakes,
  • Cola
  • oder Reis.

Zu den Lebensmitteln mit niedrigem GI (kleiner 40) zählen zum Beispiel

  • Äpfel,
  • Birnen,
  • Kirschen,
  • Pflaumen,
  • Kichererbsen,
  • Linsen,
  • Milch,
  • Joghurt,
  • Gerstenkörner
  • und Roggenkörner.

Da der GI die Menge der Kohlenhydrate außer Acht lässt, wurde als Berechnungsgröße die glykämische Last entwickelt. Um diese zu ermitteln, multipliziert man die Menge an Kohlenhydraten in Gramm mit dem glykämischen Index. Dadurch werden Art und Menge der Kohlenhydrate berücksichtigt.

Bitte geben Sie uns ein paar Informationen zu Ihrer Person, damit wir Ihren täglichen Kalorienbedarf berechnen können.

In volle Jahren z. B. 28

In Kg z. B. 60







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