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Machen Sie mit bei unserer Umfrage: Wie hilfreich ist das Internet bei Gesundheitsfragen?

Veröffentlicht von: Till von Bracht (13. März 2017)

© iStock

Frau Müller hat Schulterschmerzen. Schlimme Schulterschmerzen. Und das seit Tagen. Eines Morgens ist sie aufgewacht und auf einmal tat ihr die Schulter weh. Nicht ständig, sondern nur in bestimmten Situationen. Frau Müller macht nun das, was die meisten von uns wahrscheinlich auch schon mal gemacht haben: Sie googelt nach ihren Beschwerden. Aber wie hilfreich ist das Internet bei Gesundheitsfragen wirklich?

Für mehr als 50 Millionen Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das Internet eine wichtige Quelle, wenn sie etwas über Krankheit und Gesundheit nachlesen wollen – rund 5 Millionen nutzen das Internet sogar häufig für Gesundheitstipps oder Informationen über Medikamente.

„Der Trend geht zum informierten, mündigen Patienten und dabei spielt das Internet eine entscheidende Rolle“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Die Online-Recherche kann beispielsweise helfen, Diagnosen und Therapien besser zu verstehen oder Krankheiten vorzubeugen. Einen Arztbesuch ersetzt das Internet in aller Regel nicht.“

Zurück zu Frau Müller: Der Suchbegriff „Schulterschmerzen“ ergibt mehr als 300.000 Ergebnisse bei Google. Auf ihrem Weg durch den Dschungel virtueller Gesundheitsangebote trifft sie einerseits auf seriöse Gesundheitsportale, die allerlei nützliche Informationen bieten, andererseits aber auch auf unseriöse Online-Händler, die mit diversen Mittelchen schnelle Schmerzlinderung versprechen.

Frau Müller sitzt nun also (mit Schulterschmerzen) vor ihrem Computer und muss selbstständig entscheiden, welchen Angeboten sie vertrauen kann und welchen nicht. Vielleicht sucht sie auch ein Online-Forum auf und fragt dort andere Betroffene um Rat.

Aber ist sie mit den angebotenen Gesundheitsinformationen wirklich zufrieden? Hat sie das gefunden, was sie gesucht hat? Oder hätte sie sich vielleicht noch viel mehr gewünscht, zum Beispiel individuell auf sie zugeschnittene Gesundheitsapps oder eine virtuelle Sprechstunde mit einem Arzt?

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet immer weiter voran und bietet viele Potenziale – für Ärzte, für Krankenkassen, für Forschungsinstitute (z.B. dem Robert-Koch-Institut), aber vor allem auch für Patienten und deren Angehörige.

Um herausfinden zu können, was die Menschen zum Thema Gesundheit im Netz überhaupt suchen, was sie gut finden und was ihnen nicht hilft, findet jedes Jahr im Frühjahr die umfangreichste Befragung zum Phänomen „Patient im Netz“ im deutschsprachigen Internet statt – der sogenannte EPatient Survey!

Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich anonym und dauert nur etwa 5 Minuten. Hier geht’s zur Umfrage: Epatient Survey 2017.

Machen Sie mit – und gestalten Sie Gesundheit im Internet aktiv mit!

Weitere Informationen

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Quellen:

Online-Informationen der EPatient RSD GmbH: www.epatient-rsd.com (Abrufdatum: 9.3.2017)

Anzahl der Internetnutzer in Deutschland, die das Internet als Quelle für Informationen über Medikamente oder Gesundheitstipps nutzen, nach Häufigkeit der Nutzung von 2013 bis 2016 (in Millionen). Online-Informationen der Statista GmbH: www.statista.com (Abrufdatum: 9.3.2017)

Stand: 13.3.2017

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